Dokumentationen

Willkommen im Handbuch-Bereich des StellwerkSims. Für Spieler oder Besucher bietet sich erstmal das Simulator Handbuch an. Dort wird erklärt worum es geht und wie man ein Stellwerk bedient.

Für Stellwerk-Erbauer ist das Editor Handbuch gedacht. Wer Erbauer werden will tut auch gut daran, dieses vorab zu lesen, bevor er sich als Erbauer betätigen möchte.

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Diese Dokumentation wurde vom Doku-Team freigegeben. Der Inhalt wurde nach bestem Wissen durch Zulieferung durch die Software-Entwickler und Administratoren sowie durch Hinweise und Diskussionen von Erbauern und Besuchern formuliert.

Der Inhalt ist häufigen Änderungen und Aktualisierungen unterworfen, die sich u.a. durch neue Funktionalität, Bereinigung von Unklarheiten und Erkenntnisse durch Benutzung ergeben.

Simulator Handbuch

Die allgemeine und erste Dokumentation des Simulators. Die sollte jeder gelesen haben!

1. Möglichkeiten und Funktionen

Die StellwerkSim auf js-home.org unterscheidet sich von vielen anderen Stellwerk-Simulatoren durch die Vernetzung. Diese erlaubt es, daß mehrere Spieler gleichzeitig verschiedene Stellwerke steuern und die Züge des einen Stellwerks nach verlassen des zu steuernden Bereichs vom anderen übernommen werden - mit allen Verspätungen und Problemen.

Durch diese Vernetzung wird die Realität erheblich besser dargestellt, als sie ein Zufallsgenerator oder auch fest einprogrammierte Verhaltensweisen je bieten könnte.

Das Stellwerk ist ein typisches Gleisbildstellwerk, wie es in den letzten Jahrzehnten bei der deutschen Bahn üblich war bzw. noch ist: Fahrstraßen können geschaltet und gelöscht werden, Weichen werden automatisch geschaltet und verriegelt, Schutzweichen werden gestellt, usw.

Züge müssen natürlich an den für sie vorgesehenen Bahnsteigen halten. Möchte man ein Gleis ändern, so ist der Zug darüber zu informieren - ansonsten gibt es Punktabzug und der Zugführer könnte aus Verwirrung nicht halten.

Nicht zuletzt gibt es - wie im Realen auch - Störungen in der Anlage. So können Weichen oder Signale ausfallen, Züge einen Schaden bekommen oder Gleise wegen Arbeiten gesperrt werden.

Die Details gibt es in den folgenden Kapiteln.

Zum Üben und Kennenlernen gibt es außerdem eine nicht vernetzte Fassung (Sandbox), da kann man dann erstmal alles in Ruhe kennenlernen ohne zu befürchten, daß man gleich den ganzen Zugverkehr lahmlegt. Außerdem gibt es eine Offline-Fassung (Offline Sandbox), ebenfalls unvernetzt, die auch keine dauerhafte Verbindung zu Server braucht.

Wer mehr über Gleisbildstellwerke bzw. Stellwerkse allgemein wissen will, sollte mal hier vorheischauen:

  1. http://www.stellwerke.de
  2. http://www.stellwerke.de/formen/seite2_4.html

2. Voraussetzungen

Die StellwerkSim wird über einen Java-fähigen Browser gespielt. Dies ist wegen der Vernetzung der sinnvollste Weg. Außerdem erspart man sich so umständliche Programminstallationen und regelmäßige Updates.

Alle modernen Browser bieten Java-Unterstützung.

Entgegen der immernoch häufigen Meinung ist Java nicht langsam - und für eine Stellwerk-Simulation erst recht nicht.

Die weiteren Anforderungen hängen von der Spielvariante ab und werden im folgenden genannt.

3. Zugriff und Mitmachen: Offline, Online, Vernetzt

Nachdem ihr ein Stellwerk ausgesucht habt, wird eine Beschreibung des Stellwerks und gegebenenfalls die Auswirkungen der einzelnen Themen angezeigt. Darunter seht ihr die Bewertungen, die die bisherigen Spieler für dieses Stellwerk abgegeben habe. Auch wird eine Vorschaugrafik angezeigt.

Ihr könnt unter drei verschieden Spielvarianten wählen:

  • online vernetzt
  • Sandbox online
  • StellwerkSim Offline

Von den ersten beiden Fassungen gibt es außerdem zwei Instanzen, die verschiedene Simulations-Uhrzeiten haben. Grundsätzlich beginnt ein Tag im Sim um 5 Uhr und endet um 21 Uhr. Der Einstieg in eine Simulation nach 20:55 Uhr ist wenig sinnvoll, da der Server bei den "online"-Varianten ab diesem Zeitpunkt keine Züge mehr überträgt. Auch wenn der Fahrplan eventuell noch weit länger als 21:00 Uhr einige Zugfahrten aufweist, so sind diese nicht spielbar!

OnlOfflDownl.jpg

online vernetzt
Wegen der Vernetzung der Stellwerke untereinander kann jedes Stellwerk nur von einem Spieler gespielt werden. Welche Stellwerke frei sind, kann man der Stellwerks-Liste entnehmen. Hier können Züge bei eingebauter Übergabe direkt an das benachbarte Stellwerk weitergegeben werden. Auch besteht die Möglichkeit an angeschlossenen Nachbarstellwerke automatische Zugmeldungen zu senden oder über einen direkten Chatkanal zu kommunizieren. Hierzu gibt es nun noch eine weitere Möglichkeit des "online vernetzt"-spielen ---> die Funktion "sofort starten". Weiteres dazu unten auf der Seite.

Da jeder Spieler außerdem versuchen sollte, gewissenhaft sein Stellwerk zu regeln, ist es nötig, sich anzumelden. Diese Anmeldung ist Kostenlos und ohne jede Verpflichtung. Sie bietet die Möglichkeit, im Forum zu diskutieren und eben Stellwerke zu regeln. Für das Online-Spiel ist, neben dem HTTP-Zugriff, ein IRC-Zugriff nötig!

Sandbox online
Aber wie schon gesagt, gibt es eine Art Sandbox: Eine Online-Fassung, bei der man nicht mit den anderen Spielern agiert und somit auch keine Verspätungen bei denen erzeugen kann. In dieser Fassung kann jedes Stellwerk auch beliebig oft gesteuert werden. Es ist jedoch eine Kennung und während des Spiels eine aktive Internetverbindung nötig (nur HTTP-Zugriff, IRC ist optional).

StellwerkSim Offline
Neben der Online- und Sandbox-Fassung gibt es eine Offline-Fassung. Bei der lädt man das Stellwerk samt Simulator einmal herunter und kann es dann starten, ohne daß eine Internetverbindung nötig ist. Alles nötigen Daten sind im Simulator. Details zum Laden und Starten in Kapitel 3.1. StellwerkSim Offline.

sofort starten
Hier kann man sofort ein Stellwerk online vernetzt starten was vom System ausgesucht wird. Das System sucht dabei in gezielt nach Stellwerken mit Übergabepunkten und in Regionen wo sich bereits jemand aufhält und wo man als Nachbar einsteigen kann. Man kann auch angeben, ob man im Anfängermodus spielen möchte; dafür einfach einen Haken machen. Der Anfängermodus ergibt sich aus den Stellwerksbewertungen und stuft ein Stellwerk in leicht mittel oder schwer ein. Wurden für ein Stellwerk mindestens eine Stimme abgegeben so kann dieses Stellwerk bewertet werden. Der Anfängermodus ist nicht zu verwechseln mit den Einstellungen beim Start des Stellwerksfenster "einfacher Modus" bzw. "erfahrener Modus". Gefällt einem das ausgesuchte Stellwerk nicht, so kann man sich nun ein anderes vom System suchen lassen oder sich selbst eines über die Anlagenübersicht suchen.
Besonderheit
Wenn man ein Stellwerk über die "sofort starten"-Funktion startet, muss man nur 10 Minuten dieses Stellwerk spielen und kann dann sofort in ein anderes Stellwerk wechseln.

sofortstarten.PNG

Die Funktion ist an verschiedenen Stellen im STS erreichbar:
NEUsofortstart1.png
NEUsofortstart5.png

3.1. StellwerkSim Offline

Die geladene StellwerkSim Datei kann auf verschiedene Arten gestartet werden - abhängig vom Betriebssystem. Nötig ist bei allen ein aktuelles Java.

Start unter Windows
Wichtig ist, daß es eine Verknüpfung der Dateiendung "JAR" mit Java gibt, dann kann man einfach per Doppelklick den Simulator starten.

Gibt es diese Verknüpfung nicht bzw. passiert nach einem Doppelklick nichts oder es erscheint eine Fehlermeldung, sollte man versuchen, die Verknüpfung zu kontrollieren und möglichst einzurichten. Bei Fehlern einfach hier in den Dokus unter FAQ nachschauen. Ansonsten bleibt noch der direkte Start über die Kommandozeile wie unter Linux (siehe dort).

Start unter Linux
Aus einer Console heraus ganz einfach: [filename]java -jar [/filename] - wichtig ist natürlich eine laufende grafische Oberfläche.

Moderne Desktops wie KDE oder Gnome ermöglichen wohl auch die Verknüpfung von Dateiendungen und somit einem simplen (Doppel-)Klick auf ein Icon. Dazu müßte die Endung "jar" mit oben genanntem "java -jar" verknüpft werden.

Start unter MacOS
Keine Information, vermutlich wie unter Windows per Doppelklick auf das Icon.

4. Starten, Regeln und die Anwendung

Nachdem man sich registriert bzw. wieder eingeloggt hat, kann man ein freies Stellwerk aussuchen und dann kann es auch schon losgehen. Wer will kann sich vorher (oder auch zu jeder anderen Zeit) reale Bilder des Stellwerks mit GoogleEarth ansehen. Die Koordinaten müssen dazu vom Stellwerks-Erbauer im System hinterlegt worden sein.

Nachdem eine Spielvariante ausgewählt worden ist, wird die Stellwerksbeschreibung und gegebenenfalls die Auswirkungen der aktuellen Themen angezeigt.

Der erste Start kann etwas länger dauern, da erst alle Programmdaten übertragen werden müssen. Das ist aber in der Regel nur einmal nötig.

Anschließend erscheint ein Knopf Starte Simulator - unter Umständen in Grau. Er ist dann noch nicht anklickbar. Wird er schwarz und der Startton ist zu hören, den Knopf anklicken.
Hier muss man auch auswählen, ob man den einfachen Modus oder den Modus für erfahrene Spieler nutzen möchte.
Im einfachen Modus sind werden vorhandene BÜ's automatisch geschalten , man bedient alle normalen Funktionen eines Stellwerks.
Im erfahrenen Modus bedient man zusätzliche Funktionen die im einfachen Modus nicht vorhanden sind!Hier zusätzlich vorhanden: Schaltung von Bahnübergängen, Einstellen von Rangierfahrstraßen sowie die Nutzung der Blockfunktionen. Weitere Funktionen sind in der Entwicklung.

SimStart.JPG

Wenn alles richtig gemacht wurde und alle Daten übertragen wurde, öffnet sich ein neues Fenster - das Stellwerk.

4.1. Das Stellwerkfenster

Das Stellwerkfenster ist grob in 2 Bereiche geteilt:

Das Gleisbild und die Zugpläne darunter. Die Höhe der Zugpläne bzw. das Größenverhältnis von Gleisbild und Zugplänen kann verändert werden.

Beim öffnen des Fensters synchronisiert sich das Programm mit dem Server und erhält so die Spieluhrzeit und den Fahrplan. Diese Synchonizierung findet bei den Online-Spielen (Vernetzt und Sandbox) alle 2-3 Minuten statt, um so stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben (wegen Verspätungen, usw.). Dabei ist darauf zu achten, dass man eine dauerhafte Verbindung zum Internet hat.

Die Offline-Fassung verbindet sich nur bei Start und dann wieder nach 1 Stunde (auf Wunsch kann dieser Wert auch verändert werden).

Am untersten Rand gibt es ein Chat-Fenster um dort mit anderen Spielern zu reden. Ferner gibt es oben noch die Menü-Leiste mit Datei, Optionen, Hilfe und ggf. auch das StiTz-Telefonbuch. Mehr dazu auf den Folgeseiten.

SimStwbildSchwerNeu.JPG

4.1.1. Das Gleisbild

Das Gleisbild ist das Herzstück der Simulation, klar, ohne Gleise kein Stellwerk.

Wie üblich, werden geschaltete Fahrstraßen mit weißen Lichtern markiert, Züge mit roten und freie Strecken unbeleuchtet. Weichen sind immer beleuchtet und zeigen ihre Stellung an. Ein weiteres Licht an den Weichen zeigt an, ob die Weiche verriegelt ist (Licht an) oder nicht. Weichen werden automatisch verriegelt, wenn eine Fahrstraße über diese gelegt wird - außer es liegt eine Störung vor.

Manche Gleisabschnitte können eine andere Hintergrundfarbe haben. Diese dient allerdings nur der Optik und hat keine Funktion. In manchen Stellwerken werden so besondere Streckenabschnitte hervorgehoben, z.B. eine Schnellfahrstraße oder eine S-Bahn.

Die Funktionen sind in den nachfolgenden Seiten beschrieben. Der schwarze Block rechts stellt nun einen Zähler für bediente Hilfseinrichtungen dar. Dies wären "Zs1" und "Fs auflösen", hat aber sonst keine weiter Funktion und dient nur zu einer reelleren Darstellung der Simulation.

SimStwbildSchwerNeu.JPG

4.1.1.1. Signale

Signale zeigen im normalen Betrieb entweder Rot oder Grün an. So sehen die Signale in Grundstellung bei Simstart aus:
SigALTHalt.png Signaldesign im einfachen Modus,
Sig4L-Halt.png Sig4U-Halt.png Sig2U2O-Halt.png mögliche Signaldesign's im erfahrenen Modus. Weitere Informationen zu den Funktionen unter dem Kapitel 4.1.1.2. Fahrstrassen.

Ein Gleisabschluss, welcher hier im Sim mit einem Signal gekennzeichnet wird, kann als normales Signal oder mit einem speziellen Gleisabschlußsignal gekennzeichnet werden. Dieses Signal dient nur als Zielsignal für fahrstrassen und kann keinen Fahrtbegriff anzeigen. Hier einige Beispiele für das Gleisabschlußsignal:
GleisabschlussNeuOhneFs.png Gleisabschlußsignal ohne anliegende Fahrstraße
GleisabschlussNeuMitFs.png Gleisabschlußsignal mit anliegender Fahrstraße
GleisabschlussNeuMitFsUndSp.png Gleisabschlußsignal mit anliegender Fahrstraße und einer weiteren gespeicherten Fahrstraße zu diesem Signal. Nur im erfahrenen Modus bei Verwendung der neuen Signaldesigns sichtbar und nutzbar!
Das Aussehen der Signaldesigns wird von den Erbauern des jeweiligen Stellwerks festgelegt.

Bei einer Störung sind beide Hauptlichter (Rot und Grün) aus oder aber auch an - das kann man bei einer Störung nie so genau sagen. Jedenfalls wird kein Zug an einem gestörtes Signal vorbeifahren.

Zusätzlich bieten die Signale eine Signalbild "Zs1" (Zusatzsignal 1). Zs1 erlaubt die Durchfahrt eines Zuges "auf Sicht", d.h. der Zug darf nach dem Signal ganz langsam fahren (max 40 km/h). Zs1 ist immer dann sinnvoll, wenn ein Signal eine Störung hat und deshalb keine Fahrstraße geschaltet werden kann. Der Fahrdienstleister (der Spieler - Sie!) ist dafür verantwortlich, daß nach dem Signal alles sicher ist für den Zug, d.h. alle Weichen richtig gestellt sind und kein Zug die Strecke blockiert oder kreuzt. Nachdem ein Zug Zs1 passiert hat, wird das Signal wieder auf rot geschaltet - war es defekt, zeigt es zwar auf dem Gleisbild rot, ist es aber nicht - der nächste Zug wird sich dann schon melden.

Ein Zug nach Zs1 fährt bis zum nächsten Signal maximal 40 km/h.

Sollten Sie einen Zugzusammenstoß erzeugen, wird die Simulation sofort beendet. Einzige Ausnahme sich Fahrten von hinten an einen stehenden Zug.

Zum Schalten eines Signals ins Bild Zs1 muß man den Knopf am Signal drücken und dann den Zs1-Knopf am oberen Rand des Gleisbilds. Das Signal muß vorher Rot gewesen sein. Ein eingeschaltetes Zs1-Bild erkennt man am weißen Licht am Signal unterhalt der rot/grün Ovals. Defekte Signale lassen sich manchmal auch in Zs1 schalten. Nochmaliges drücken schaltet Zs1 ab und das Signal wieder auf Rot, sofern es Funktioniert. Ist es noch defekt, wird der nächste Zug es garantiert wieder melden.
Da Zs1 eine zählwerkspflichtige Hilfsbedienung ist, wird bei jeder Bedienung von Zs1 mit einem Signal das Zählwerk rechts im schwarzen Block um eine Stelle weiterspringen.
Mehr zu Zs1 bei http://www.stellwerke.de.

Ferner kann das Signal auch Betriebszustände von Fahrwegen wiedergeben. Dies ist der Fall, wenn ein Signal in den Rangiermodus gesetzt wurde. Dann zeigt das Signal Rot, zusätzlich wird für den Fahrdienstleiter aber durch einer kleinen rotblinkender Balken am Signal angezeigt
Wird nun eine Rangierfahrstraße an diesem Signal geschalten, erhält der Lokführer am Signal ein Rangiersignal was für den Fahrdienstleiter durch einen kleinen blauen Zussatzbalken am Signal angezeigt wird. Das Signal zeigt weiterhin Rot, da Rangierfahrstraßen auch in besetzte Gleise einlaufen können. Mehr hierzu erfahrt Ihr im Kapitel 4.2. Besonderheit Rangierfahrten.

4.1.1.2. Fahrstrassen

Fahrstraßen können nur zwischen zwei Signalen oder zwischen einem Signal und dem Ausgangspunkt des Stellwerkbereichs geschaltet werden (im weiteren wird zwischen diesen beiden nicht unterschieden und beides als Signal bezeichnet). Dazu wählt man mit der Maus erst das Signal, das grün werden soll (Startsignal) und dann das Signal, zu dem die Fahrstraße geschaltet werden soll (Zielsignal). Dazwischen dürfen sich natürlich keine weiteren Signale befinden.

Eine bestehende Fahrstraße kann auch wieder aufgehoben werden - sofern sich darin kein Zug befindet und die Fahrstraße erfolgreich geschaltet wurde, in dem man erst auf das Startsignal und dann auf Fs auflösen klickt.

SimFSloeschen.JPG

Wird eine Fahrstraße gewählt, wird erst geprüft, ob diese frei ist (inkl. Schutz-Weichen). Anschließend wird sie belegt und alle erforderlichen Weichen darin sowie die Schutz-Weichen gestellt. Das Stellen der Weichen kann einige Sekunden dauern - in der Zeit blinkt die Weiche. Erst wenn alle Weichen richtig gestellt und verriegelt sind, wird die Fahrstraße als geschaltet gekennzeichnet und das Signal grün gestellt.

Als Hilfe in großen Bahnhöfen gibt es automatische Fahrstraßen. Diese entsprechen im Original Fahrstraßen, deren Grundstellung ein grünes Signal hat und das automatisch auf grün geht, wenn der Block dahinter (die Fahrstraße) wieder frei ist. Signale, die eine solche "automatische Fahrstraße" erlauben, haben einen schwarzen Punkt an ihrer Seite oder einen weißen Punkt in den Zusatzleuchten. Darin befindet sich außerdem ein Licht, das bei aktiver Automatik an ist.

Um alle automatischen Fahrstraßen in einem Stellwerk einzuschalten, betätigt man rechts oben den Knopf "alle auto FS ein".
Um alle automatischen Fahrstraßen in einem Stellwerk auszuschalten, betätigt man rechts oben den Knopf "alle auto FS aus".
Zum manuellen Ein- oder Ausschalten der Automatik an einem einzelnen Signale, muß dieses ausgewählt werden (Mausklick) und dann der Schalter "auto FS" oberhalb links des Gleisbilds gedrückt werden.

SimAutoFS.JPG

Folgende Funktionen sind nur im "erfahrenen Modus" verfügbar!
1. erweiterte Funktionsleiste
In erfahrenen Modus gibt es 2 zusätzliche Funktionstasten: "Rf" und "Fs löschen".
Funktionsleiste.png

2. Fahrstraßen speichern
Zur Erleichterung des Fahrdienstleiters gibt es die Funktion "Fahrstraßenspeicher". Hier kann man von einem Startsignal zusätzlich zu einer bereits gestellten Fahrstraße noch eine weitere Fahrstraße ab dem Startsignal zu einem Zielsignal einstellen. Diese wird dann gespeichert und ist an einem gelben blinkenden Zusatzlicht an dem Start und Zielsignal erkennbar. Die gespeicherte Fahrstraße muss nicht das selbe Zielsignal wie die erste eingestellte Fahrstraße haben. Befährt nun der Zug die erste Fahrstraße und verlässt den Fahrweg der eingestellten Fahrstraße, so stellt sich nun, wenn alle Weichen und Signale gestellt sind und keine andere Fahrstraße den Fahrweg in Anspruch nimmt, die gepeicherte Fahrstraße ein. Die gelben Punkte am Start- und Zielsignal erlöschen nach Fahrstellung des Startsignals. Es kann immer nur eine weitere Fahrstraße ab und zu einem Signal eingestellt werden. Möchte man nun eine eingespeicherte Fahrstraße wieder löschen, so bedient man die Startsignaltaste und die Taste "Sp löschen". Löst man die erste eingestellte Fahrstraße manuell mit "Fs auflösen" auf, so stellt sich gleich die gespeicherte Fahrstraße ein. Man muss also um ein Startsignal von allen Fahrstraßen zu befreien, immer erst die gespeicherte Fahrstraße löschen und dann die erste eingestellte Fahrstraße auflösen!
Die Grundbedingung für diese Funktion ist ein geändertes Signaldesign mit 4 Zusatzlampen. Im einfachen Spielmodus ist diese Funktion nicht möglich. Ob es diese Funktion gibt, legt alleine der Erbauer des Stellwerks bei der Erstellung fest. Es kann also auch sein, dass diese Funktion nicht bei jedem Stellwerk möglich ist.

Es gibt nun folgende Betriebszustände von Signalen:
Signal in Haltstellung ohne gespeicherte Fahrstraße als Start- und Zielsignal
Sig2U2O-Halt.png Sig4L-Halt.png Sig4U-Halt.png SigALTHalt.png

Signal in Fahrtstellung ohne autoFs und ohne gepeicherter Fahrstraße
Sig2U2O-Fahrt.png Sig4L-Fahrt.png Sig4U-Fahrt.png SigALT-Fahrt.png

Signal ist in Fahrstellung und hat eine aktivierte autoFS
Sig2U2O-FsmitAutoFS.png Sig4L-FsmitAutoFS.png Sig4U-AutoFs.png SigALT-FsmitAutoFS.png

Signal ist in Fahrtstellung und eine Fahrstraße wurde wurde ab diesem Signal als Startsignal gespeichert
Sig2U2O-FsmitSpStart.png Sig4L-FsmitSp.png Sig4UFsmitSpStart.png

Signal ist in Haltstellung, eine Fahrstraße wurde eingestellt und eine Fahrstraße wurde zu diesem Signal als Ziel gespeichert
Sig2U2O-FsmitSpZiel.png Sig4L-FsmitSpZiel.png Sig4U-FsmitSpZiel.png

Signal ist in Fahrtstellung, eine Fahrstraße wurde zu diesem Signal und von diesem Signal eingestellt, eine weitere gespeichert
Sig2U2O-FsmitSpStartZiel.png Sig4L-FsmitSpStartZiel.png Sig4U-FsmitSpStartZiel.png

Ausfahrt ohne eingestellte Fahrstraße
AusfahrtSpOben.png

Ausfahrt mit eingestellter Fahrstraße und eingespeicherter weiteren Fahrstraße
AusfahrtSpOben2.png AusfahrtSpUnten.png

Anmerkung
Da die Funktion seit dem 8. November 2008 auch für die Erbauer komplett neu ist, wird es eine Weile dauern bis die Stellwerke umgebaut sind. Seht also bitte von Anfragen im Forum wann ein Stellwerk auf die neue Funktion umgebaut wird, ab.

3. Rangierfahrstrasse
Für Fahrten in ein besetztes Gleis zum rangieren und danach zum kuppeln & Verstärken von Zügen, gibt es die Rangierfahrstraße. Hierzu ist das letzte Signal vor dem besetzten Gleis in den Rangiermodus zu setzen. Dies erfolgt durch Betätigung der Signal-Start-Taste und danach der Taste "Rf". Nun blinkt an dem Signal ein kleiner roter Balken. Das Signal ist nun im Rangiermodus.
SimRf-ModusEin.JPG

Nun stellt man die Rangierfahrstraße in das betreffende Gleis durch die normale Start-Ziel-Bedienung ein. Wenn das Startsignal oder eine Weiche im Fahrweg nicht gestört ist, und keine andere Fahrstraße die Rangierfahrstraße kreuzt, läuft die Rangierfahrstraße ein. Das Startsignal zeigt nun Rot und aus dem rot-blinkenden Balken ist ein blauer Standlicht-Balken geworden. Die Rangierfahrt beginnt.
SimRfFsEin.JPG

Nach Beendigung der Rangierfahrt löst die Rangierfahrstraße wie die normale Fahrstraße durch Zugeinwirkung auf. Man muß hier nichts extra schalten

4.1.1.3. Blockfunktionen

Diese Funktion ist nur im "erfahrenen Modus" freigeschaltet und nur vorhanden, wenn die Funktion selbst im Stellwerk eingebaut wurde!

Auf eingleisigen Strecken oder Strecken mit eingebauten Linksfahrbetrieb / Gleiswechselbetrieb, ist es sehr schwierig einen Zug abzulassen, bevor aber schon der nächste in die Einfahrt rollt. Hierzu soll nun die neue Blockfunktion nützlich und hilfreich sein, damit man von der anderen Seite nicht zugefahren wird, insbesondere bei direkter Verknüpfung von Stellwerken.

Betriebszustände
Die Blockfunktion kennt 4 Betriebszustände:

1. Ruhemodus
2. Anforderungsmodus
3. Ablehnungsmodus
4. Zustimmungsmodus

Nun im einzelnen:

zu 1. der Ruhemodus
Beide Lampen sind aus, es findet keine fahrstraßenmäßige Einfahrt statt und es liegt keine Anforderung für eine Zustimmung für eine Fahrstraße auf der verknüpften Einfahrt vor.

zu 2. der Anforderungsmodus
SimAnbiet.JPG
Die linke weiße und die rechte rote Lampe blinken im Wechsel, es ertönt ein Läuteton der entgegen einer Einfahrt, nicht dauerhaft am Stück läutet. Der Nachbarfahrdienstleiter fordert nun die Zustimmung für eine Fahrstraße von dessen Stellwerk in unser Stellwerk an. Solange keine weitere Bedienhandlung vorgenommen wird, bleibt es bei einer Anforderung und die Fahrstraße stellt sich auf dem Nachbarstellwerk nicht ein.

zu 3. der Ablehnungmodus
SimAblehn.JPG
Wenn der Fahrdienstleiter in dessen Stellwerk die Einfahrt vollzogen werden soll, nun mit Klick auf die Blocktaste klickt und danach in der Funktionsleiste, im gelben Bereich auf den Knopf "ablehnen" klickt, wird die Zustimmung zur Erstellung der Fahrstraße verweigert, es erscheint ein rotes Dauerlicht für einen kurzen Moment, das weiße Licht erlischt und beim Nachbarstellwerk hört die angeforderte Fahrstraße auf zu blinken und geht in die Grundstellung zurück. Eine Fahrt auf Signal kann nicht erfolgen.

zu 4. der Zustimmungsmodus
SimAngenommen.JPG
Wenn der Fahrdienstleiter in dessen Stellwerk die Einfahrt vollzogen werden soll, nun auf die Blocktaste als erstes klickt und danach auf den Knopf "annehmen" im gelben Bereich, läuft die Fahrstraße des Nachbarstellwerks nun ein und das Signal geht in Fahrstellung, die Einfahrt kann vollzogen werden. Am Akzeptor wandelt sich das weiße Blinklicht in ein Standlicht und das rote Blinklicht erlischt. Nach Beendigung der Fahrt geht auch das weiße Licht in Ruhestellung und die Blockfunktion geht in Modus 1 zurück.

Da diese Funktion erst neu ist, wird sie erst nach und nach in vorhandene oder neue Stellwerksanlagen eingebaut.

4.1.1.4. Weichen

Weichen werden normalerweise durch Fahrstraßen automatisch in die richtige Stellung gebracht. Neben der Stellung (also der Richtung) gibt es noch einen sog. Verriegelt-Melder an jeder Weiche. Wenn dieser leuchtet ist die Weiche verriegelt und hat damit ihre Stellung erreicht und ist fest.

Fahrstraßen schalten sowohl die Weichen, die nötig sind, um den Zug von Start- zum Zielsignal zu bringen aber auch sog. Flankenweichen, also Weichen, die zur Fahrstraße hin zeigen können. Flankenweichen werden immer zur Fahrstraße weg geschaltet (also wenn eine Abzweigung zur Fahrstraße zeigt wird sie auch geradeaus gestellt). Mehr dazu bei den 4.1.1.2. Fahrstrassen.

Weichen kann man aber auch von Hand schalten sofern sie keiner Fahrstraße angehören. Dies ist für Rangierfahrten bzw. allgemein für Fahrten nötig, zu denen es keine Fahrstraße gibt (sei es, weil es sie nicht gibt oder weil sie wegen eines technischen Problems nicht geschaltet werden kann).

Dazu den Knopf auf der Weiche drücken und dann den Knopf "Weiche" am oberen Rand des Gleisbilds drücken.

4.1.1.5. Kreuzungen/Brücken

Die Kreuzungen im Gleisbild gibt es als ebene Kreuzungen und als berührungslose Brücken. Letztere erkennt man an einem "Geländer" um eins der Gleise.

Über Brücken-Felder können 2 Fahrstraßen gleichzeitig geschaltet sein und auch 2 Züge fahren, sie stören sich nicht.

Kreuzungen sind dagegen flach und es kann nur 1 Fahrstraße für sie gelten.

4.1.1.6. Bahnuebergaenge

Bahnübergänge können nur im "erfahrenen Modus", welcher bei Simstart ausgewählt werden muß, bedient werden! Im "einfachen Modus" werden die BÜ's automatisch geschlossen.

Es gibt 2 Arten von Bahnübergängen. Einmal die Bahnübergänge (kurz Bü) die vom Stellwerk-Steuerer (Spieler/Fahrdienstleiter) selbst geschlossen und wieder geöffnet werden müßen. Dann gibt es noch die Anrufschranken. Diese sind in der Grundstellung geschlossen und müssen nur bei Anforderung manuell durch den Spieler geöffnet und dann wieder geschlossen werden.

Eine Fahrstraße, die über einen Bü verläuft, wird erst ein grünes Signal bekommen, wenn der Bü geschlossen wurde. Wurde ein Bü einmal für eine Fahrstraße geschlossen, kann er erst wieder geöffnet werden, wenn die Fahrstraße aufgehoben wurde (entweder weil der Zug durchgefahren ist oder weil man die Fahrstraße manuell gelöscht hat).

Ein einfacher Bü öffnet sich automatisch, wenn ein Zug vorbei gefahren ist und keine weitere Fahrstraße über ihn geschaltet ist.

Zum öffnen oder schließen eines Bahnübergangs den entsprechenden Bü-Button drücken und dann den Knopf "Bü" in der oberen Funktionsleiste (wo auch Zs1 ist).
Es ist zu beachten, daß die Taste Bü in der Funktionsleiste nur vorhanden ist, wenn auch ein Bü in dem Stellwerk eingebaut wurde.

Ein Bü hat in beiden Varianten immer 2 Lichter:

  • links ein rotes
  • rechts ein weißes

Hier ein Beispiel wie ein BÜ dargestellt sein kann: NormalBUEGrundstell.png

Das rote zeigt den Zustand des Übergangs an, aus wenn er offen ist, rot, wenn er geschlossen ist, blinkend, wenn er geschlossen wird.

Das weiße zeigt den Zustand einer über den Bahnübergang verlaufende Fahrstraße an: aus, wenn keine da ist, blinkend, wenn eine Fahrstraße anliegt, der Bü aber nicht geschlossen (gesichert) ist, dauernd weiß, wenn eine Fahrstraße anliegt und verriegelt ist (also Bü geschlossen).
Nur wenn also beide Lichter an sind, kann eine Fahrstraße erfolgreich geschaltet werden und das Signal geht auf grün.

Besonderheit bei der Anrufschrank
Die Grundstellung bei der Anrufschranke ist geschlossen. Hier ein Beispiel: AnrufBUEGrundstell.png
Möchte nun eine Person oder ein Fahrzeug den Übergang passieren, dann meldet er sich bei Ihnen als Fahrdienstleiter. Dies wird dem Fahrdienstleiter im Infofenster mit Bezeichnung des betreffenden Bahnübergang angezeigt. Diese Meldung könnte dann wie folgt aussehen:
AnrufBUEAnford.png

Nun öffnet man durch Bedienung der Bü-Taste an dem betreffenden Bahnhübergang und der Taste BÜ in dem schwarzen Block in der Funktionsleiste und öffnet nun die Schranke. Nun sollte man der Person auch etwas Zeit geben um den Übergang zu passieren zu können. In dieser Zeit blinkt nun das rote Lämpchen als Hinweis das der BÜ geöffnet ist und wieder geschlossen werden soll.
Möchte der Fahrdienstleiter nun eine Fahrstrasse über den BÜ legen, so ist dies solange kein Problem wie der BÜ geschlossen ist. Sonst muss der BU wieder manuell geöffnet werden. Die automatische Öffnung trifft hier im Gegensatz zu der ersten Variante nicht zu! Also die Anrufschranke bleibt auch nach der Zugfahrt geschlossen.
AnrufBUEmitFS.png

4.1.1.7. Displays

Displays sind diese netten schwarzen LED-Anzeigen hier im Sim und haben verschiedene Einsatzmöglichkeiten:

1. Zug-Display
Ein Zug-Display zeigt den Namen also die Zuggattung und die Zugnummer des aktuell am Bahnsteiggleis stehenden Zuges an. Sie können aber auch auf freier Strecke oder an Einfahrten können Display's eingebaut sein. Die Anzeige der Zuggattung und der Zugnummer erfolgt in roten Buchstaben und Zahlen. Die Zug-Displays haben eine Nachwirkzeit von bis zu ca. 5 Sekunden. Also auch wenn der Zug den betreffenden Abschnitt oder das Bahnsteiggleis bereits geräumt hat, werden die Daten noch angezeigt. Befährt innerhalb dierser Zeit bereits ein neuer Zug den Abschnitt / das Bahnsteiggleis so aktualisiert sich das Displa automatisch.
Hier einige Beispiele für Zug-Displays:
DisplayEINF.png hier ist ein Display an einem Einfahrgleis platziert, DisplayEINF2.png hier befährt ein Zug die Einfahrt und im Display werden die Zuggattung und die Zugnummer wiedergegeben.

2. StiTz-Display
Ein StiTz-Display zeigt an, ob an dem angegebenen, direkt verbundenen Nachbarstellwerk, ein Spieler mit einem aktiven StiTz-Account spielt. Möchte man nun diesen Spieler über das StiTz in seinem Stellwerk anrufen, so wählt man einfach die dort angezeigte Rufnummer. Es wird immer die Rufnummer des Stellwerks angegeben in der aktuell gespielten Instanz. Nummern im StiTz-Display werden immer in gelb angezeigt. Hier ein Beispiel für StiTz-Displays und einem StiTz-Display wo die Rufnummer für den Nachbarspieler angezeigt wird:
StiTzImStw1.png

Mehr zum StiTz erfahrt Ihr im Forum.

4.1.1.8. Bedienungstips

Tips:

  • Fahrstraßen, die den Stellwerksbereich verlassen, sind oft automatisierbar. Nutzen Sie die Funktion gerade dort, denn man vergißt diese sonst leicht und ein Zug wird so unnötig gestoppt.
  • Die Kreuzungen im Gleisbild gibt es als ebene Kreuzungen und als berührungslose Brücken. Letztere erkennt man an einem "Geländer" um eins der Gleise.
  • Schalten Sie Fahrstraßen für Züge soweit wie möglich im Voraus, das erspart Hektig, die Züge halten auch so am Bahnsteig - sofern es der richtige ist.
  • Bahnübergänge nicht vergessen zu schließen !

4.1.2. Die Zugpläne

Unterhalt des Gleisbilds befinden sich die Zugpläne:

  1. die Simulationsuhrzeit
  2. kurze Hinweise
  3. der Fahrplan
  4. die Bahnsteigbelegung
  5. der Info- und Funk-Bereich.

Die Simulationsuhrzeit zeigt genau das an. Dahinter laufen kurze Hinweise über den Schirm. Dahinter der Knopf "Meldungen" zeigt alle z.Z. aktuellen Meldungen im Info-Bereich an. Diese Meldungen (zumeist Störungen) werden später behandelt.

4.1.2.1. Der Fahrplanbereich

Der Fahrplan ist einfach: alle hier stehenden Züge werden irgendwann mal auftauchen oder sind bereits da. Die Tabelle gibt Auskunft über Zugname, Ankunft- und Abfahrtzeit am Bahnsteig, dem Haltebahnsteig, der aktuellen Verspätung und wo der Zug den Stellwerksbereich betritt (von) und wo er ihn verlassen muß (nach). Hat ein Stellwerksbereich mehrere Haltepunkte, so steht der Zug nur einmal im Fahrplan, Ankunft, Abfahrt und Bahnsteig ändern sich jedoch nach jedem Halt. Wählt man einen Zug aus, so erscheinen Details rechts im Infobereich.

Nun gibt es im Fahplanteil verschiedene Farben:

Ein Zug, der in Kürze den Stellwerksbereich an der Einfahrt "von" erreicht, wird in der Spalte "von" rot markiert.

Eine grün hinterlegte Abfahrszeit zeigt an, daß der Zug in kurze laut Plan abfahren soll, eine gelbe Hinterlegung, daß der Zug abfahren will, aber wegen der Signale nicht darf.

Wird der Zugname rot hinterlegt, hat der Zug außerplanmäßig gestoppt, z.B. wegen einem roten Signal.

Ist ein Zug ausgewählt, kann er mit der rechten Maustaste ein Menü geöffnet werden, über das der Zug markiert werden kann. Es stehen 4 Farben zur Verfügung um einen Zug optisch zu markieren, die Markierung ist in der Spalte Verspätung sichtbar. Auf die Art kann man Züge mit besonderer Dringlichkeit oder einfach zur Verbesserung der Übersichtlichkeit (welche Züge sind abgefertigt, usw.) markieren und leichter erkennen.
Ferner besteht die Möglichkeit über selbiges Menü eine automatische Zugmeldung abzugeben. Dazu erfolgt dann eine Auswahl der direkt-verbundenen Nachbarstellwerke, welches man dann mit der linken Maustaste auswählt und die Meldung dann automatisch sofort dorthin versendet wird. In der Zugmeldung erscheint dann beim ausgewählten Nachbar-Stellwerk die Zugnummer sowie die aktuelle Verspätung.

4.1.2.2. Bahnsteigbelegung

Nebem dem Fahrplan ist die Bahnsteigbelegungstabelle. Hier ist zu lesen, welcher Bahnsteig gerade von welchem Zug belegt wird.

Bei Stellwerksbereichen mit mehreren Haltepunkten stehen hier alle Bahnsteige.

Hinsichtlich der verschiedenen Farben wird auf die Seite 4.1.2.1. Der Fahrplanbereich verwiesen.

4.1.2.3. Info & Funk

Den Info-Bereich haben wir schon kennengelernt: Dort stehen verschiedene Texte, je nach vorheriger Auswahl z.B. Details zum Zug (alle Haltepunkte und eventuelle Wendeanweisungen).

Darüber ist der Zugfunk, über den dem in der Fahrplantabelle gewählten Zug ein Befehl geschickt werden kann.

Z.Z. sind das folgende Befehle:

  • Gleisänderung nach
  • weiterfahren
  • Richtung ändern
  • Geschwindigkeit
  • warten
  • Gleisansage

Je nach Befehl kann dann in der Auswahlbox dahinter der Befehl genauer spezifiziert werden, bei einer Gleisänderung also das neue Gleis. Anschließend muss man den Sende-Knopf rechts (ein Kreis mit Punkt) drücken. Die Reaktion auf den Befehlt sollte kurze Zeit später sichtbar sein, z.B. in der Fahrplantabelle oder im Gleisbild.

Eine genaue Befehlserklärung folgt auf den nächsten Seiten.

Ferner werden im Info-Fenster weitere Information wie empfangene Zugmeldungen eines Nachbarstellwerks oder eine Chatmeldung, die dem Spieler direkt geschickt wurde (@Spielername z.Bsp.: @reiner95), angezeigt.

4.1.2.3.1. Befehl Gleisänderung nach

Teilt den Zugführer mit, daß der nächste planmäßige Halt an einem anderen Bahnsteig ist, als im Fahrplan festgelegt.

In der Liste hinter den Befehl werden alle verfügbaren Bahnsteige angeboten - auch ein Punkt "laut Fahrplan". Es kann immer nur der nächste Bahnsteig verändert werden und auch erst, wenn der Zug einen Bahnsteig verlassen hat für den nächsten Bahnsteig. Möchte man eine Bahnsteigänderung rückgängig machen, muß man den Punkt "laut Fahrplan" wählen.

Wird ein falscher Bahnsteig angefahren jedoch keine Änderung mitgeteilt, fährt der Zug durch, sofern das Signal dies erlaubt. Nur bei einem roten Signal wird an dem Bahnsteig vorschriftsmäßig gehalten.

4.1.2.3.2. Befehl weiterfahren

Dieser Befehl kann nur im Zusammenhang mit einer Störung genutzt werden: hat ein Triebfahrzeugführer auf der Strecke eine Störung entdeckt und muß deshalb den Zug anhalten, kann mit diesem Befehl die Weiterfahrt erreicht werden.

4.1.2.3.3. Befehl Richtung ändern

Ein gefährlicher Befehl!

Dieser Befehl kann nur vor einem Roten Signal oder bei einem sonstigen außerplanmäßigen Stopp (also nicht am Bahnsteig!) ausgeführt werden (bzw. dort wird er nur ausgeführt, schicken kann man ihn jederzeit, er wird nur ignoriert). Doch Vorsicht! der Zug fährt dann u.U. in die falsche Richtung.

4.1.2.3.4. Befehl Geschwindigkeit

Erfahrungsgemäß braucht ein Zug relativ lange, um von einem roten Signal wenn es grün wird wieder zu beschleunigen. Statt dessen kann es sinnvoll sein, einen Zug schon vorher langsamer fahren zu lassen, damit er gar nicht erst halten muß.

Ist die Strecke wieder frei, kann man dem Zug auch wieder die volle Geschwindigkeit verordnen. Ab dem nächsten Signal wird er diese aber ohnehin von selbst wieder aufnehmen.

4.1.2.3.5. Befehl warten

Triebfahrzeugfährer können sehr ungedultig werden - vor allem, wenn sie längere Zeit vor einem roten Signal stehen, aber fahren wollen (Fahrplan und all das, naja).

Sie neigen dann sogar dazu, im Stellwerk anzurufen und sich zu beschweren - oder wenigstens zu erkundigen. Möchte man das aber nicht mehr bzw. weiß, daß ein Zug länger vor einem roten Signal stehen wird, sollte man dem Zug schon vorher den Befehl warten schicken - aber erst, wenn er steht, denn sonst weiß der Fahrer ja gar nicht, wo er warten soll.

Eine Faustregel sollte sein: wenn ein Zug länger als 2-3 Minuten außerplanmäßig warten soll, sollte man das dem Triebfahrzeugführer mitteilen.

4.1.2.3.6 Reparaturteam Fortschritt

Erlaubt die Frage nach dem Fortschritt einer Reparatur, welche Reparatur kann im 2. Auswahlfeld bestimmt werden. Man sollte aber nicht zu oft fragen, sonst wird die Reparaturdauer nur länger, da das Reparaturteam statt zu arbeiten nur noch telefoniert.

4.1.2.3.7. Gleisansage

Hier kann man nun nach Auswahl der Funktion für den markierten Zug, das entsprechende Gleis im Auswahlmenü rechts ausgesucht werden und nach Betätigung der Sendetaste ertönt nun ein Gong wonach eine Zugansage über die eigene Soundkarte mit dazugehörigen Mikrofon nun gesprochen werden kann. Muss aber nicht.

Gleisansage1.jpg

Gleisansage2.jpg

Gleisansage3.jpg

4.1.3. Menü Datei

Über das Menü "Datei" kann man den Simulator beenden.

MenueDatei.jpg

4.1.4. Menue Optionen

Hier können nun verschiedene kleine Sache rund um den Simulator eingestellt werden:

MenueOption.jpg

1. alternative Rot-Farbe
Diese Funktion ist für User die eine Rot-Grün-Schwäche haben aber trotzdem mitspielen möchten.

2. Chat in eigenes Fenster
Mit dieser Funktion kann man den gesamten Chatbereich auf einen anderen Monitor verschieben. Der Chatbereich wird hierbei zu einem eigenen Fenster was dann verschoben werden kann.
Zur Anwendung bei 2 oder mehr Monitoren geeignet.

3. Dual Head Modus
Hier wird nun der gesamte Fahrplan- & Chatbereich in ein eigenes Fenster umgestellt und kann nun verschoben werden.
Zur Anwendung bei 2 oder mehr Monitoren geeignet.

4. Style
Hier kann man sich den Style des Simulators selber verändern. Es stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Beachte: die EInstellung hat keine Auswirkung auf das Gleisbild un dessen Elemente (Signale usw.).

OptionStyle.jpg

5. Darstellung
Mit dieser Funktion kann man im dazugehörigen Auswahlmenü die Darstellung der Stellwerksanlage verändern. Wenn man also ein kleinen Monitor hat und ein großes Stellwerk, so kann man hier das Stellwerk "zoomen"

OptionDarst.jpg

6. Ton
Hier kann man die einzelnen Töne abschalten. Einfach in das Auswahlmenü gehen und anklicken.
Die Funktion "Merke Toneinstellung" ist nur verfügbar, wenn vorher die Voraussetzung geschaffen wurden ! Siehe hierzu: 5. Features

OptionTon.jpg

7. suche Zug
Mit dieser Funktion springt man in das Eingabefeld im Fahrplanbereich. Gibt man hier nun eine Zugnummer ein, sucht der Simulator nach dem Zug und (wenn vorhanden) markiert diesen dann.

8. Pause
Mit dieser Funktion kann man ein laufendes Sandbox-Spiel pausieren. Dazu einfach auf Pause klicken. Nun erscheit ein Fenster was uns erinnert, daß die Anlage stillsteht. Möchte man weiterspielen, klickt man auf den Button "Weiter".
Diese Funktion gibt es nicht in der vernetzten Version da sonst ja alles Anlagen pausieren müssten!

OptionPause.jpg

4.1.5. Menue Hilfe

Über dsa Menü Hilfe gibt es 3 Funktionen.

1. "über"
Hier sind die allgemeinen Versionsinformationen

2. "Intern"
Wie das Wort es schon sagt -> Intern also für die Entwickler.

3. "F.a.t."
Hier ist ein Fehlerdiagnose-Tool eingebaut. Es dient der Protokollierung von Abläufen im JAVA und bedarf vorher eines FAT-Codes. Diesen Code erhält man von JS wenn es für notwendig eingestuft wird! Für den normalen Spielablauf also nicht bedeutsam.

MenueHilfe.jpg

4.2. Besonderheit Rangierfahrten

Manchmal muß man Züge auch rangieren, das sind im StellwerkSim zumeist fahrplanmäßige Zugverlängerungen. Außerplanmäßige Ereignisse können aber auch Rangierfahrten nötig machen. Auf erste werden wir hier eingehen.

Manche Züge werden an Bahnsteigen oder in Abstellanlagen verlängert, um ihre Kapazität zu erhöhen. Dazu werden 2 Züge zu einem, d.h. vorher hat man 2 Züge im Zugfahrplan, hinterher nur noch einen. Es ist klar im Fahrplan geregelt, welcher Zug an welchen gekuppelt wird. Konkret heißt das, ein Zug, der an einen anderen gekuppelt wird, fährt von hinten an einen stehenden Zug heran um diesen zu verlängern - nicht umgekehrt.

Ein Beispiel:
Am Gleis 1 soll ein Zug ICE100 halten. Dieser soll um einem weiteren ICE-Teil am Gleis 1 verlängert werden. Der heißt bisher ICE100v.
Zuerst läßt man also ICE100 nach Gleis 1 einfahren. Dann stellt man den Fahrweg her. Dies erfolgt im dem "erfahrenen Modus" durch die Einstellung einer Rangierfahrstraße nach Gleis 1 sonst im "einfachen Modus" muß man von Hand die Weichen stellen und dann per Zs1 um den ICE100v von hinten an den stehenden Zug fahren zu lassen.

Um also eine Verlängerung (bzw. Verstärkungswagen) an einen stehenden Zug anzukuppeln, muß man diese von hinten im "einfachen Modus" ohne Fahrstraße sondern mit Handschaltung zur Ziel bringen. Das ist natürlich nur für den letzten Block nötig - der ja eben keiner ist. Vorher kann der Verstärkerzugteil normal über Fahrstraßen geführt werden. Im "erfahrenen Modus" kann man dies mittels einer Rangierfahrstraße einstellen.

Zum Aufbau des Fahrwegs von Hand alle Weichen zum Zielzug prüfen und wenn nötig umstellen (Weichentaste drücken, dann Taster "Weiche" am oberen, linken Rand des Gleisbilds). Wenn die Weichen umgestellt und eingerastet sind (Licht leuchtet), das Signal auf Zs1 stellen (Signaltaster, dann Zs1-Taster). Nach Bedienung der Zs1-Taste springt auch gleichzeitig das Zählwerk (schwarzer Block rechts) um eine Stelle weiter weil hier eine zählwerkspflichtige Hilfsbedienung vollzogen wurde.

Um im "erfahrenen Modus" eine Rangierfahrstraße einzustellen, muß man das letzte Signal vor dem besetzten Gleis in den Rangiermodus bringen.
Hier betätigt man erst die Taste des Startsignals und dann die Taste Rf. Nun fängt am Startsignal ein Streifen an rot zu blinken.
SimRf-ModusEin.JPG

Nun stellt man die Fahrstraße mittels normaler Bedienung, also erst Startsignal und dann Zielsignal, ein. Ist alles richtig verlaufen so erscheint eine Fahrstraße und der rot-blinkende Balken wechselt zu einem türkisen Standbalken.
SimRfFsEin.JPG

Sollte das Signal einmal gestört sen, so funktioniert auch die Rangierfahrstraße nicht. Selbiges gilt wenn eine Weiche im Fahrweg gestört ist.

4.3. Besonderheit Störungen

Es gibt verschiedene Störungsarten, zuviel soll hier nicht verraten werden, sonst wäre ja der Realismuß weg.

Aber wie im echten Leben, wird man ja auf mögliche Probleme geschult und lernt, wie man sich zu verhalten hat.

Sollte ein Signal ausfallen, merken wir das im Stellwerk leider nicht. Das bekommen wir erst vom Triebfahrzeugführer gemeldet. Der hat außerdem seine Anweisung, in diesem Fall seinen Zug sofort zu stehen zu bringen. Da wir im Stellwerk wissen, was Sache mit den Fahrstraßen ist, können wir ihn dann weiterfahren lassen über den Befehl weiterfahren. Mehr hierzu siehe 4.1.2.3.2. Befehl weiterfahren

Leider ist eine Fahrstraße ohne Start-Signal nicht nutzbar, es müssen also Alternativrouten befahren werden. Natürlich wird ein Signal auch repariert, darum müssen wir uns auch gar nicht kümmern, die nötigen Techniker rücken ohne unser zutun aus und melden uns, wenn das Signal wieder bereit ist - sie sagen uns sogar vorher, wie lange sie ungefähr brauchen werden.

Manche Signale sind nur "leicht" beschädigt, also nur eine defekte Glühbirne oder Kabel dorthin. Dann kann das Signalbild Zs1 (Siehe auch 4.1.1.1. Signale)uns helfen, den Verkehr aufrecht zu halten. Signale können aber auch so schwer beschädigt sein, daß ein Zs1 nicht mehr schaltbar ist, dann müssen wir ohne das Signal auskommen. Fahrstraßen zum defekten Signal sind nur bedingt möglich.

Es kann aber auch vorkommen, das ein Signl gestört ist und wir nicht wissen, was es auf der Strecke gerade anzeigt. Vielleicht ist es ja Dauergrün ???? Dann bekommen wir eine Störungsmeldung. Dies geschieht aber bereits beim Einstellen der Fahrstraße. Steht in der Störungsmeldung keine Alternative (Zs1 oder Befehl weiterfahren) so wird der Zug an diesem Signal, solange die Störung vorhanden ist, immer dran vorbeifahren. Und das ohne Fahrstraße! Hier ist sehr viel Vorsicht gefragt! Achja, die Fahrstraße ZU diesem gestörten Signal geht auch nciht mehr, da das vorherige Signal nicht weiß was es anzeigen soll. Hier kann man nur mit zs1 vorbeifahren.

Auch Weichen könnten ausfallen. Allerdings bekommen wir ja von Weichen eine Rückmeldung, ob sie erfolgreich geschaltet haben. Das heißt, wie müssen bei einem Weichenausfall nur rotieren und Züge umleiten und warten. Betroffene Fahrstraßen sind auch nicht verfügbar. Fällt eine Flankenweiche aus, kann die betroffene Fahrstraße natürlich trotzdem benutzt werden, Techniker rücken aus. Fahrstraßen, die die Weiche jedoch befahren, lassen sich nicht schalten.

Manchmal können auch Züge auf freier Strecke stehen bleiben - z.B. weil ein Triebfahrzeugführer die SIFA (Sicherheitsfahrschalter - muß er regelmäßig drücken) nicht rechtzeitig gedrückt hat. Der Zug wird dann aber schon von selbst wieder losfahren - kann aber schonmal 1-2 Minuten dauern, bis die Bremsen des Zuges sich wieder lösen. Wir sollten den Fahrer da nicht gleich anfunken und anmeckern, ist auch nur ein Mensch.

Häufig wird ein Zug länger am Bahnsteig stehen, als er soll - also nicht pünktlich abfahren. Daran sind dann die Fahrgäste schuld, die nicht einsteigen - so ein Zug hat ja bekanntlich nur eine Tür..... (so ein Bahnsteiganimator bei der U-Bahn München brachte mal den Spruch: "Der Zug hat 18 Türen, bitte an allen Türen einsteigen.")

4.4. Das Chatsystem und automatische Zugmeldungen

Im Simulator gibt es ein integriertes Chatsystem welcher aus dem allgemeinen Kanal besteht und den Kanälen zu den direkt verbundenen Stellwerken.
Wer möchte, kann sich auch ohne Simulator in den allgemeinen Chat einklinken. Über den Link irc://irc.js-home.org/sts kann man sich mit einem IRC-Programm dort anmelden. Einen solchen IRC-Client gibt es u.a. für den Mozilla- oder Firefox-Browser unter dem Namen Chatzilla.
Außerdem gibt es die Möglichkeit sich über die Homepage in den allgemeinen Kanal zu gelangen.

ChatHomepage0.jpg
ChatHomepage.jpg

Zum Chatsystem gehören auch das Senden und Empfangen von automatischen Zugmeldungen.
Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn das Stellwerk mit anderen Nachbarstellwerken direkt verbunden sind.

Gesendete Meldungen sind im Stellwerks-Kanal wiederzu finden,
gesendeteZugmeld.jpg

erhaltene Zugmeldungen erscheinen im Info-Fenster direkt.

Das Senden von Zugmeldungen erfolgt indem man den zu meldenden Zug makiert und damm mit der rechten Maustaste auf diesen Zug klickt und dann auf "automatische Zugmeldung an" das betreffende Stellwerk auswählt und mit der linken Maustaste dann die Meldung absetzt.

automZugmeld.jpg

Um mit einem benachbarten, verbundenen Stellwerk zu kommunizieren, muss man diese Stellwerk erst einmal auswählen. Die weitere Kommunikation verläuft dann über einen festgelegten, separaten Kanal. Möchte man zwischen mehreren Kanälen schalten, so erfolgt dies über das Auswahlmenü rechts.
StwKanalAuswahl.jpg

4.5. Das StiTz Telefonbuch

Diese Funktion ist nur für Spieler mit einem aktivierten StiTz-Account sichtbar!

Zur Unterstützung der Kommunikation der Spieler im StiTz untereinander um zum Beispiel Zugmeldungen abzugeben oder bei eingleisigen Strecken die Zugfahrten zu besprechen, kann man nun über das StiTz-Telefonbuch schnell angezeigt bekommen, welche Stellwerke mit StiTz-Usern in der aktuellen Instanz besetzt sind und unter welcher Rufnummer das Stellwerk erreichbar ist. Ferner wird noch zusätzlich die Rufnummer für den Regionskonferenzraum des aktuellen Stellwerks, die eigene Stellwerksrufnummer und die eigene persönliche Rufnummer angezeigt.
Das StiTz-Telefonbuch für den Sim findet ihr oberhalb der autoFs-Button's & des Zählwerk's und ist in allen online-vernetzt Spielen sichtbar.
StiTzTelBuch1.png

Hier ein Beispiel für ein geöffnetes Telefon, wie es aussehen könnte:
StiTzTelBuch2.png

Weiteres zum StiTz erfahrt Ihr im Forum.

5. Features

Einige Einstellungen können jetzt dauerhaft gespeichtert werden. Dazu gehören im Moment die alternative Rot-Farbe, die Ton-Einstellungen sowie die Voreinstellung für die Nachtansicht.

Dafür müsst Ihr aber einige Vorbereitungen treffen:

1. Ihr müsst das Programm policytool starten (das liegt im Java-Verzeichnis im Unterverzeichnis bin. z.B. C:\Programme\Java\jre1.6.0_07\bin\ unter Windows)
2. Dann Richtlinieneintrag hinzufügen
3. Bei Code-Basis gebt Ihr folgendes ein: http://sts.js-home.org/- (Das Minus-zeichen am Ende ist nötig)
4. Dann Berechtigungen hinzufügen
5. Bei Berechtigung auf das Pull-Down-Menü klicken und RuntimePermission auswählen
6. Bei Zielname auf das Pull-Down-Menü klicken und preferences auswählen
7. OK drücken
8. Fertig drücken
9. Datei -> Speichern unter
10. Das Home-Verzeichnis auswählen.
Unter Windows z.B.: C:/Dokumente und Einstellungen/USERNAME/
Unter Unix/Linux z.B.: ~
11. Als Dateiname .java.policy eingeben und speichern. WICHTIG: Der führende Punkt vor java ist notwendig!!!
12. Browser neustarten

6. Rechte

Der StellwerkSim und desser Dokumente unterliegen dem Copyright (c) Jürgen Schmitz.

Authoren von Stellwerken erlauben die Nutzung und Veränderung ihrer Anlagen im Rahmen des StellwerkSim.

© 2004 js-home.org, alle Rechte liegen beim Autor; Kopien, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung; Verlinkung immer nur auf das Inhaltsverzeichnis.

Lexikon

Verschiedene Abkürzungen und Begriffe

Kapitel Abkürzungen

Einige typische Abkürzungen

Kapitel Begriffs-Lexikon rund um die Bahn

Lexikon

Kapitel Zuggattungen

Die verschiedenen Zuggattungen - manche davon tauchen im StellwerkSim auf.

Eine Liste aller bekannten Zuggattungen

Versionsverwaltung Simulator-Handbuch

Hier werden alle Änderungen an der Dokumentation zur des Simulators vermerkt. Die Version vom 30.08.2008 entspricht der Version 1.0.

Version 1.6
Es wird eine dauerhafte Verbindung benötigt, Handbuch korrigiert
http://stsdoku.js-home.org/node/9

Version 1.5
Es gibt ein neues StiTz-Telefonbuch.
http://stsdoku.js-home.org/node/192

Version 1.4
Es gibt ein neues Display für das StiTz.
http://stsdoku.js-home.org/node/11

Version 1.3
Es gibt ein neues Signal für Gleisabschlüsse.
http://stsdoku.js-home.org/node/17

Version 1.2
Es gibt nun die neue Funktion "Anrufschranke".
http://stsdoku.js-home.org/node/12

Version 1.1
Es gibt eine neue Funktion "Fahrstraßenspeicher" und in diesem Zusammenhang neue Signaldesigns.
http://stsdoku.js-home.org/node/15
http://stsdoku.js-home.org/node/17

Version 1.04
Es gibt eine neue Funktion "sofort starten" wo das System ein Stellwerk für den Spieler aussucht.
http://stsdoku.js-home.org/node/53

Version 1.03
Die Spielzeit von 5 bis 21 Uhr nebst Hinweis auf keine Aktualisierung des Fahrplans ab 21 Uhr wurde in das Handbuch eingetragen.
http://stsdoku.js-home.org/node/53

Version 1.02
Die Seite Störungen wurde um eine neue Störung ergänzt.
http://stsdoku.js-home.org/node/51

Version 1.01: Es wird in der Stellwerksbeschreibung jetzt auch angezeigt, welche Auswirkungen die einzelnen Themen haben:
http://stsdoku.js-home.org/node/53
http://stsdoku.js-home.org/node/8

Editor Handbuch

Pflichtlektüre für jeden A & Z-Designer.
Hier sind die Dokus für die Editoren zu finden aber auch Tipps für Erbauer.

StellwerkSim Kodex

StellwerkSim interne Kodex

Dieser Kodex legt die Verhaltensweise der Mitglieder im StellwerkSim (STS) fest, mit besonderem Augenmerk auf Erbauer, Entwickler und Administration.
Dieser Kodex stellt keine Regeln dar und mit inkrafttreten des Kodex werden alle bis dahin gültigen Regeln abgeschafft. Im Gegensatz zu Regeln, die die Rechte beschneiden beschreibt der Kodex die Aufgaben und Pflichte.

Alle Benutzer mit speziellen Aufgaben (u.a. die hier genannten) verpflichten sich,

- ihnen zugängliche Informationen nicht an Personen weiterzugeben oder zu diskutieren, für die diese Information nicht zugänglich ist, außer es ist explizit vom Geber der Information erwünscht
- technische Störungen und Fehler im System schnellstmöglich zu melden

JS-Kodex:

JS verpflichtet sich,
- den STS auch weiterhin technisch im Rahmen der Möglichkeiten lauffähig zu halten
- auf Vorschläge und Wünsche offen einzugehen und objektiv zu bewerten
- keinerlei Position bei Unstimmigkeiten/Streits zu beziehen

Admin-Kodex:

Die Admins verpflichten sich,
- ihr Handeln und ihre Entscheidungen vor ihrem Gewissen und den anderen STS-Mitgliedern und Besuchern rechtfertigen zu können
- den reibungslosen Betrieb des STS mit den ihnen gegebenen Mitteln sicher zu stellen
- auf Wünsche und Kritik möglichst objektiv einzugehen
- beratend den Erbauern und Spielern zur Seite zu stehen
- Anlagen und Züge von Erbauern bei der Freigabe nicht zu bewerten sondern Freigabewünschen zu entsprechen
- bei einer größeren Zahl von Fehlermeldungen oder Beschwerden von Spielern über ein Stellwerk dieses sofort wieder unsichtbar zu setzen und den R-Admin zu informieren - vor allem in der Phase nach Sichtbarsetzung eines Stellwerks

Entwickler-Kodex:

Die Entwicker verpflichten sich,
- auf Wünsche, die an sie heran getragen werden einzugehen, sie auf ihre Machbarkeit zu prüfen und sie dann ggf. umzusetzen
- keinerlei Vorteile aus der ihnen gegebenen Sonderrolle zu schlagen, Entwickler sind keine Admins, nur STS-Besucher mit vielen Zugiffsrechten die ihre Arbeit erfordert
- Fehler möglichst zeitnah zu beheben, Details (u.a. Priorität) regelt der Case-Tracker

Moderatoren-Kodex:

Die Moderatoren verpflichten sich,
- auf auffällige Beiträge sofort angemessen zu reagieren, u.a. durch Ermahnung, Sperrung oder Löschung des Beitrags oder durch Sperrung einer kennung
- erste Anzeichen entstehenden Streits sofort und mit nötiger Schärfe und Strenge zu ahnden
- keinen Unterschied zwischen den verschiedenen STS-Teilnehmern und Stati zu machen
- bei ihrem Handeln möglichst objektiv zu sein
- ihr Handeln und ihre Entscheidungen vor ihrem Gewissen und den anderen STS-Mitgliedern und Besuchern rechtfertigen zu können
- Anzeichen von Verstößen gegen den Kodex im Rahmen ihrer Möglichkeiten frühzeitig dem entsprechenden Person mitzuteilen und bei anhaltenden Verstößen weitere nötige Schritte einzuleiten
- Anweisungen und Entscheidungen durch Admins zu berücksichtigen bzw. Folge zu leisten

R-Admin-Kodex:

Die R-Admins verpflichten sich,
- ihr Handeln und ihre Entscheidungen vor ihrem Gewissen und den anderen STS-Mitgliedern und Besuchern rechtfertigen zu können
- jegliche Form von Streit zu vermeiden und zu beenden
- Stellwerke mit guter Qualität zu bauen und abzuliefern, die möglichst dem Style-Guide entsprechen sollten
- Stellwerke abzuliefern, die getestet wurden
- Züge zu bauen und abzuliefern, die funktionieren und getestet wurden
- die verwendeten Zuggattungen in ihrer Region so gering wie möglich zu halten
- Zuggattungen wenn möglich aus dem bereits bestehenden Angebot von Gattungen auszuwählen
- daß die für ein Template ausgewählte Zuggattung auch dem erstellten Zug entspricht
- daß gebaute Stellwerke und Züge für jeden im STS verständlich und wartbar ist
- mit R-Admins von angrenzenden Regionen in regelmäßigen Abständen (maximal 2 Monate) auf Konferenzen im Chat oder StiTz zu sprechen
- gemeinsam mit den R-Admins der angrenzenden Regionen entschieden wird, welcher Zug von welcher Region betreut wird, wenn ein Zug durch "fremde" Regionen fährt - die kann Zugspezifisch und nach Gattung erfolgen (Stichwort Fernverkehr)
- die Gedanken und Bedürfnisse anderer Regionen zu respektieren; sind diese für die eigene Region ohne Belang keinerlei Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen
- Ergebnisse von Konferenzen und Abstimmungen, z.B. der erlaubten Zuggattungen, zu dokumentieren
- die technischen Beschränkungen des Systems zu berücksichtigen, welche das sind kann leider nur experimentell ermittelt werden und müßte dann von den Entwicklern entsprechend dokumentiert werden
- Anregungen durch andere Erbauer objektiv anzuhören
- Anweisungen und Entscheidungen durch Admins und Moderatoren zu berücksichtigen bzw. Folge zu leisten
- mit den Designern der Region regelmäßig zu reden (Chat, StiTz, Forum) und Entscheidungen mitzuteilen und ggf. zu besprechen

Die Aufgaben können delegiert werden, zumeist an A- und Z-Designer. Der Fernverkehr ist ebenfalls als Region zu betrachten und liegt in der 3. Dimension (über oder unter spielt dabei KEINE Rolle). Damit ist der Fernverkehr Nachbarregion von alle Regionen innerhalb eines Landes.

ThemaScript-Team-Kodex:

Das ThemaScript-Team verpflichtet sich,
- wiederverwendbare Scripte für alle Erbauer zur Verfügung zu stellen
- anderen Erbauern beratend zur Seite zu stehen
- die Scripte im Rahmen der technischen Möglichkeiten übersichtlich zu halten, Redundanzen zu vermeiden

QS-Kodex:

Die QS verpflichtet sich,
- ihr Handeln und ihre Entscheidungen vor ihrem Gewissen und den anderen STS-Mitgliedern und Besuchern rechtfertigen zu können
- ihr zur Freigabe übergebene Züge zeitnah zu prüfen und ggf. freizugeben
- Züge auf ihre Funktionstauglichkeit zu prüfen, ist dies garantiert, wird ein Zug freigeben; Funktionstauglichkeitstest beinhaltet:
* Züge vor der Freigabe auf technische Korrektheit zu prüfen, die beinhaltet im Besonderen die Flag-Verknüpfung und Kontrolle auf doppelte Stellwerke
* Züge vor der Freigabe auf logische Korrektheit zu prüfen, die beinhaltet Kontrolle der An- und Abfahrtzeiten auf Sinnhaftigkeit, Gleisbezeichungen und Anordnung auf Stimmigkeit
- die Freigabe nicht zu verbieten, wenn Zuggattungen und Namensmuster nicht übereinstimmen
- den R-Admin und ggf. einer Administrator zu informieren, wenn Fehler gefunden wurden, die nicht die technische und logische Korrektheit betreffen (z.B. Zuggattung/Namensmuster), die Freigabe dann aber trotzdem durchzuführen
- objektiv an die Freigabe heranzugehen
- Konfrontationen mit den Erbauern der Züge zu vermeiden
- die technischen Beschränkungen des Systems zu berücksichtigen, welche das sind kann leider nur experimentell ermittelt werden und müsste dann von den Entwicklern entsprechend dokumentiert werden
- Anweisungen und Entscheidungen durch Admins und Moderatoren zu berücksichtigen bzw. Folge zu leisten

A- und Z-Designer-Kodex:

Die Anlagen- und Zugdesigner verpflichten sich,
- ihr Handeln und ihre Entscheidungen vor ihrem Gewissen und den anderen STS-Mitgliedern und Besuchern rechtfertigen zu können
- den Vorgaben ihrer R-Admins zu entsprechen
- Anweisungen und Entscheidungen durch Admins, Moderatoren und R-Admins zu berücksichtigen bzw. Folge zu leisten
- Anregungen durch andere Erbauer objektiv anzuhören
- anzuerkennen, dass ihr R-Admin für die Region die oberste Verantwortung und damit auch Entscheidungskontrolle trägt
- die vom R-Admin an sie übergebene Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen

Alle hier nicht genannten Bereiche und Aufgaben verpflichten sich,
- die ihnen zugeteilten Aufgaben, ihr Handeln und ihre Entscheidungen vor ihrem Gewissen und den anderen STS-Mitgliedern und Besuchern rechtfertigen zu können
- nur innerhalb ihres Aufgabenbereichs tätig zu sein

Seit inkrafttreten des Kodex am 27.11.2008 werden alle bis dahin gültigen Regeln für den STS unwirksam, dies gilt nicht für die Verhaltensregeln im Forum selbst.

Copyright und andere Rechte

Der StellwerkSim und desser Dokumente unterliegen dem Copyright (c) Jürgen Schmitz.

Authoren von Stellwerken erlauben die Nutzung und Veränderung ihrer Anlagen im Rahmen des StellwerkSim. Mit Erstellung von Anlagen & Zügen erkennen Sie diese Richtlinie an und haben nach Abgabe oder Entziehung ihrer Benutzerrechte auf js-home.org keine weiteren Rechte mehr an den Anlagen.

© 2006 js-home.org, alle Rechte liegen beim Autor; Kopien, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung; Verlinkung immer nur auf das Inhaltsverzeichnis.

Tempo- und Längenstandards

Tempo- und Längenstandards

Fernverkehr

ICE

ICE 1 = Länge 12 , Tempo 8 (200 km/h)

ICE 2 = Länge 6, Tempo 8 (200 km/h)

ICE 3, Thalys, TGV = Länge 6, Tempo 8 (200 km/h)

ICE-T (Br 411) = Länge 6, Tempo 8 (200 km/h)

ICE-T (Br.415) = Länge 4, Tempo 8 (200 km/h)

ICE-TD = Länge 3, Tempo 8 (200 km/h)

Hinweis: Wenn 2 ICE Einheiten gekuppelt sind, verdoppelt sich der Wert!

Z.B. 2 x ICE 2 Einheit = Länge 12
Das Tempo ist davon nicht betroffen.

Wagenzüge im Fernverkehr

EC/IC = Tempo 8 (200 km/h)

AZ + Nachtreisezüge (NZ, CNL) = Tempo 6 (160 km/h)

D-Zug + Sonderzüge = Tempo 5 (140 km/h)

Zuglängen im Fernverkehr

Länge 12 = 12-14 Wagen
Länge 11 = 11 Wagen
Länge 10 = 10 Wagen
Länge 9 = 9 Wagen
Länge 8 = 8 Wagen
Länge 7 = 7 Wagen
Länge 6 = 6 Wagen
Länge 5 = 5 Wagen
Länge 4 = 4 Wagen
Länge 3 = 3 Wagen
Länge 2 = 2 Wagen
Länge 1 = 1 Wagen

Nahverkehr

RE 160 = Tempo 6 (160 km/h)

RE, RB, S-Bahn = Tempo 5 (140 km/h)

RE, RB, S-Bahn = Tempo 4 (100-120 km/h)

Zuglängen im Nahverkehr

Bei Wagenzügen siehe Zuglängen im Fernverkehr
(z.B. ein RE mit 5 Dostos hätte Länge 5)

ET 420-425 = Länge 3
VT 642-644 + 648 = Länge 2

Güterverkehr

Güterzug mit 600m Länge = Länge 12 = Tempo 4 (100-120 km/h) oder Tempo 3 (80 km/h)
Güterzug mit 400m Länge = Länge 8 = Tempo 4 (100-120 km/h) oder Tempo 3 (80 km/h)
Güterzug mit 200m Länge = Länge 4 = Tempo 4 (100-120 km/h) oder Tempo 3 (80 km/h)

Allgemeiner Hinweis:

Züge mit Tempo oder Länge 1 führen evtl. zu Problemen!

Der Editor Allgemein

Hier ein paar allgemeine Infos zum Umgang mit dem Editor.
Auf den Nachfolgenden Seiten werden zu den einzelnen Funktionen kurze Einführungsinfos gegeben.
Die genauen Beschreibungen sind in den jeweiligen Dokus enthalten.

Von der Startseite aus ist es möglich mittels Eingabe einer Anlagen-ID direkt auf die jeweilige Anlage zuzugreifen. Dafür gibt man im Feld zu Stellwerk (ID) die Anlagen-ID ein und klickt auf Springen oder drückt auf Enter.

Man kann auch direkt zum Fahrplan eines Templates springen. Dafür gibt man im Feld zu Zug (Name oder ID) entweder die Zug-ID oder den Templatenamen ein und klickt auf Springen oder drückt auf Enter. Möchte man sich direkt die Änderungshistorie des entsprechenden Templates anschauen, klickt man auf Historie.

EdAllgemein.JPG

1. Menü Anlagen-Designer

Über den Anlagen-Editor werden Stellwerksanlagen erstellt und bearbeitet, Verbindungen zwischen Stellwerksanlagen hergestellt, Statistiken über den Zugriff von Stellwerksanlagen und Stellwerke zum Testen und zur Vorab-Ansicht zur Verfügung gestellt.
EditorAnlStart.JPG

2. Menü Zug-Designer

Der Zug-Editor ist das Werkzeug des Zug-Designers.
Hierüber werden Züge & Fahrpläne erstellt und bearbeitet. Ferner kann man über den Zug-Editor sich ein Bild über den Verkehr in einer Anlage mittels der Gleisbelegung machen.
EditorZugStart.JPG

3. Menue RegionalAdmins

Über diese Seite können Regional-Administratoren verschiedene Einstellungen in der Region tätigen.
Unter anderem sind hier die Rechte der Designer für die eigene Region einstellbar und die Landkarte der Region editierbar.
EditorRAdminStart.JPG

Über den Regionsmanager können Rechte für Designer bearbeitet und die Regionsräume für das Telefonkonferenzsystem eingerichtet werden. Einfach in dem Feld ein Haken setzen und dann auf die Taste "setzen" klicken. Die Einrichtung wird nun ca. 24h zeitverzögert eingerichtet.
Diese Funktion ist nur für die Region verfügbar, wo man als Regionaladministrator eingetragen ist.

regioraumKonf.png

4. Menü alle

Über das Menü "alle" besteht die Möglichkeit verschiedene Sachen wie die Regionenzugehörigkeit von Designern nachzuschaun.
Ebenfalls kann von dieser Stelle direkt die Startseite von STS oder die Seite des Simulator geöffnet werden.
EditorAlleStart.JPG

5. Menü Kommunikation/Forum

Von dieser Seite aus kann der Designer / R-Admin / Admin direkt verschiedene Unterforen bzw den Erbauer-Chat öffnen.
EditorKomStart.JPG

Anlagen-Editor

Der Anlagen-Editor dient dem Erstellen von Stellwerken/Bahnhöfen. Er ist nur mit entsprechenden Rechten (Anlagen-Designer) zugänglich.

Grundsätzlich werden alle Änderungen und neue Bahnhöfe (im weiteren Anlagen genannt) offline gemacht, d.h. Änderungen sind nicht sofort für Spieler sichtbar. Statt dessen müssen sie erst von einem Administrator sichtbar geschaltet werden. Bis dahin ist für Spieler entweder die Anlage gar nicht sichtbar oder die vorherige Version.

1. Allgemeines

Nach der Freischaltung als Anlagen-Designer geht es nun los. Im STS-Forum unter Anlagen-Editor -> Wichtig: Wo ist der Anlagen-Editor: Nachsehen, wohin man dann weitergeleitet wird. Diese Seite sollte man dann speichern.

Im StellwerkSim-Editor Menü -> Anlagen-Designer -> Anlagen/Bahnhöfe aussuchen. Hier erscheint dann eine Liste von Anlagen in der/die Region/en wo man freigeschaltet worden ist.
anlageneddi.png

Im rechten Teil des Bildes ist eine Infobox woraus ersichtlich ist, welche Berechtigungen in welcher Region vorhanden sind.
In der Infobox, in den Editoren immer oben mittig positioniert, werden die aktuelle Serverlast, der aktuelle angemeldete Benutzer sowie etwaige Anforderungen & Meldungen über private Nachrichten an den Designer angezeigt. Ferner befindet sich in der Infobox unter dem Namen "Hilfe" ein Link zu den Dokus.

Anlagen bearbeiten
Einfach > "Anlage" > Gleise bearbeiten .> Auflösung wählen und dann anfangen.

Grundsätzliche Hinweise
Einige Hinweise zu Beginn:
1. macht es nicht zu schwer weil dann verliert der Spieler eventuell die Lust,
2. möglichst auf realen Vorbildern aufbauen, die Bahn hat sich mit vielen Köpfen lange Gedanken gemacht, warum ein Bahnhof wie aussieht und sie hat das gleiche mit dem Fahrplan gemacht. Natürlich gibt es auch die Gestaltungsfreiheit da nicht jede 1:1 umgesetzt werden kann und manche Anlagen mit mehr Signalen eventuell interessanter werden. Bitte bedenkt immer wir sind eine Simulation für jedermann also auch Nicht-Eisenbahner,
3. Störungen beleben den Alltag aber zuviele, zulange und komplizierte Störungen jedoch frustrieren den Spieler,
4. die Mitte sieht man oft besser als die Ränder, Signale also nicht zu nah am Rand, sonst könnte man es schon übersehen bis ein Zugführer anruft.


Logging-Funktion



Beim Anlagenbau werden einige Aktionen mitgelogged, die dann von den Admins und R-Admins unter Letze Aktionen eingesehen werden können:
  • Löschung einer Offline-Version
  • (Un-)Sichtbar-Setzung
  • Direktupdate (nur Beschreibung geändert)
  • Update durch Admin (sichtbare Version unsichtbar, offline -> online)
  • Löschung eines Stellwerk-Bildes

2. Anlagen Grunddaten und Funktionen

Legt man eine neue Anlage an oder möchte eine bestehende verändern, gelangt man in das Stammdaten-Menü. Dort werden 4 Dinge erfragt:

  • Name: der Name der Anlage, hier Grünau
    • Netzname: der Name der Region, hier Berlin S-Bahn
    • Beschreibung: eine Beschreibung für den Spieler, damit er weiß, was auf ihn zukommt und was er zu beachten hat
    • Erzeuger: Erzeuger der Anlage der jederzeit die Anlage bearbeiten darf wenn er A-Designer-Rechte in der Region der Anlage hat.
    • Bearbeiter: die dort aufgeführten Leute dürfen an der Anlage arbeiten wenn Sie auch A-Designer-Rechte in der Region der Anlage haben - "*" erlaubt allen Erbauern mit A-Designer-Rechten in der Region der Anlage den Zugriff zum ändern der Anlage!

NEUAnlagenEditor1.png

Dann gibt es noch den Schalter "bereit für sichtbar". Erst wenn dieser aktiviert ist, wird sich ein Administrator eine neue oder veränderte Anlage ansehen um sie evtl. für alle sichtbar zu schalten. (Regional-)Administratoren haben diesen Schalten nicht. Stattdessen haben Erbauer einen Kasten mit der Bezeichnung "Sichtbar" woran erkennbar ist, ob ein Stellwerk sichtbar ist (dann ist dort ein Häkchen) oder nicht. Sie können eine Anlage sofort in den Online-Stand versetzen (ist dann aber immer noch unsichtbar) um sie dort zu testen. Regional-Admins können dies jedoch nur, wenn die Anlage nicht sichtbar ist. Möchte man eine bereits sichtbare Anlage verändern, muss sie ein Administrator erst unsichtbar setzen. Soll eine Anlage dann sichtbar werden, muß dies ebenfalls ein Administrator machen - beides sind Aufträge die in der Auftrags-Ecke im Forum zu stellen sind.

Die Stellwerksbeschreibung wird nach einer Änderung und durch abschicken der Werte bei größeren Änderungen sofort online gesetzt. Das heißt, sie muß nicht durch den R-Admin der Region oder einem Admin in den Onlinezustand gesetzt werden. Bei kleineren Änderungen erstellt das System weiterhin eine Offlineversion, welche durch den R-Admin der Region oder einem Admin in den Onlinezustand gesetzt werden muß. Sollte die Anlage bereits sichtbar sein, so ist ferner die Anlage per Updateauftrag in der Auftragsecke im Forum, durch einen Admin in den neuen Onlinezustand setzen zu lassen.

Optional kann noch eine GoogleEarth KML oder KMZ Datei hochgeladen werden. Die darin enthaltenen Koordinaten können später vom Besucher angeklickt werden und lassen dann GoogleEarth zu dieser Koordinate fliegen. Der Sinn und Zweck ist einfach der, daß man so leicht die reale Position des Bahnhofs aufnehmen kann und den Besuchern so den Bahnhof auch mal in real zeigen kann. Einmal aufgenommene Koordinaten können nur durch hochladen eines neuen Files geändert, jedoch nicht gelöscht, werden.

Nach dem "abschicken" der Werte, die man natürlich jederzeit ändern kann, gehts ans Gleise bearbeiten, Einstellungen der Verbindungen sowie an das Testen der Anlage.

Auf den folgenden Seiten werden die verschiedenen Test-Modi erklärt.
Alles rum um das bauen der Anlage findet ihr unter 4. Der Gleiseditor, Bearbeitungsmöglichkeiten für die Ein- und Ausfahrten zum Verbindungen mit anderen Anlagen findet ihr unter 5. Der Verbindungseditor.

2.1 Themenbeschreibung

In der Themenbeschreibung kann man für jedes verfügbare Thema (vgl. ThemaScript ) für jedes Stellwerk eine kurze Beschreibung abgeben. Damit kann ein Spieler erfahren, was bei einem bestimmten Thema bei einem Stellwerk anders ist als beim Standard-Thema.

Eingeben kann man eine Beschreibung für jedes Thema, über einen Schalter wird diese sichtbar, sofern das Thema überhaupt sichtbar ist (nicht auswählbarer Schalter ganz links).

AnlEditThemaBeschr.jpg

2.2 zur Ansicht/Hilfe freigeben

Der Punkt "zur Ansicht/Hilfe freigegeben" erlaubt es anderen Erbauern, eine Anlage test zu fahren und sie sich im Editor anzusehen (jedoch nicht zu speichern). Damit können andere beim Fahrplantest oder anderen Problemen helfen.

Möchte man eine Stellwerk "reviewen" lassen, so sollte man im Forum (Anlageneditor oder direkt im Regionsforum) darauf in einem Thread hinweisen.

2.3. Test-Modi

In diesem Abschnitt wird erklärt, auf welche Art und Weise eine Anlage getestet werden kann.
EDtitTestmodisNeu.png

2.3.1. ZugEmitter ohne Fahrplan

Der Zug-Emitter ermöglicht es die Anlage technisch zu testen und die Zuggeschwindigkeiten und Fahrzeiten zu überrpüfen. Dieser Test sollte vor Bearbeitung der Züge erfolgen. Hier können auch die eingebauten Störungen simuliert werden.

Es gibt mehrere Möglichkeiten den Zug-Emitter zu starten:
1. Über Anlagen-Designer -> Anlagen/Bahnhöfe
1.1. Online-Version testen:

BILD

1.2. Offline-Version testen:

BILD
BILD
BILD

2. Über den Gleiseditor
Unter Datei -> ZugEmitter... wird der Zug-Emitter gestartet. Hierbei sind einige Einschränkungen zu beachten. Da diese Funktion eine Beta-Version ist, sollte die Anlage auf jeden Fall vorher gespeichert werden, da es ansonsten zu Datenverlust kommen kann. Außerdem gibt es z.Zt. keinen Ton, das Editorfenster sollte nicht verändert werden, bei fehlerhaften Fahrstrassen kommt es zu Störungen und manuelle Autofahrstrassen funktionieen nicht immer.
Nach Beenden des Zug-Emitters sollte auch der Gleiseditor beendet werden, um Datenverlust vorzubeugen.

2.3.2. Sandbox Test Modus

Im Sandbox Test.Modus können die Züge aus der Testumgebung getestet werden.
Dies sind alle Züge die erstellt wurden und dann durch einen TestScript-Lauf in das Testsystem gesetzt wurden. Jeder TestScript-Lauf hat auch Auswirkungen auf die Testumgebung.
Hier durchgeführte Änderungen wirken sich nicht auf die Züge im Aktiv-Modus aus. Erst wenn ein Zug durch das QS-Team freigegeben wurde und den Produktiv-Lauf durchlaufen hat, erfolgen dann die Änderungen im Aktiv-System.

Das Senden von automatische Zugmeldungen, das direkte Übergeben von Zügen & die direkten Chatkanäle zu den verbundenen Nachbarstellwerken ist in diesem Modus nicht möglich!

EDtitTestmodisNeu.png

Besonderheit:
Im Sandbox Test-Modus ist das Testen von Thematag's unabhängig vom Thema. Einfach nur das Thematag auswählen und dann start-Modi auswählen. Es werden dann nur die Züge im Fahrplan wiedergegeben, die das vorher eingestellte Thematag im Fahrplan gespeichert haben. Der Standard-Thematag in Fahrplänen ist A. Ferner kann bereits beim Starten ausgewählt werden, ob man mit eingebauten oder ohne Störungen testen möchte. Hierzu beim Test mit Störungen einfach den Harken in der Box drinne lassen. Möchte man ohne Störungen testen, so klickt man einfach den Harken bei Störungen raus und die Anlage wird ohne Störungen geladen.

reiner2.png

2.3.3. Sandbox Online-Modus

Im Sandbox Online-Modus können nun die Züge aus dem Aktiv-System getestet werden. Hier wird also direkt in das Aktiv-System eingegriffen. Alle in diesem Modus erzeugten Verspätungen wirken sich nicht auf den gesamten weiteren Verlauf des Zuges / der Züge und damit auch der nachfolgenden Stellwerk aus.
Es werden keine Züge aus der Testumgebung mehr geladen !

Das Senden von automatische Zugmeldungen, das direkte Übergeben von Zügen & die direkten Chatkanäle zu den verbundenen Nachbarstellwerken sind in diesem Modus nicht möglich!

2.3.4. Online-Aktiv-Modus

Im Online-Aktiv-Modus kann nun das Stellwerk mit fast allen seinen Funktionen getestet werden. Das Stellwerk ist nun im Endzustand und kann auch direkt in das Spielsystem eingreifen da hier nun auch die direkten Übergaben & Akzeptoren mit den angeschlossenen Nachbarstellwerk funktionieren.

Als einzigstes funktionieren die automatische Zugmeldungen & die direkten Chatkanäle zu den verbundenen Nachbarstellwerken nicht.

2.4. ENR Test

Allgemeines
Die Funktion ENR-Test dient als Prüfinstrument für Anlagen und ist nur für Regional-Administratoren und Administratoren sichtbar und verfügbar.
Der ENR-Test ist im Anlagen-Editor unter den Funktion zu der jeweiligen Anlage zu finden und ist für den Offline- und Online-Zustand nutzbar.
Mittels des ENR-Test werden die ENR's von Einfahrten & Ausfahrten, Übergabepunkten, Sprüngen und Fahrstraßen geprüft ob diese in Ordnung und nicht doppelt vergeben sind.

Bedienung
Um den test auszuführen, klickt man einfach auf den Namen "ENR-Test". Die Funktion wird aus der Seite des Anlageneditor' ausgeführt und bedarf keiner weiteren Öffnung des Gleiseditor.
ENRTest1.png

Ergebnissdarstellung
Nach durchgeführtem Test öffnet sich ein neuer Tab in dem Browser und das Ergebnis wird dort mitgeteilt.

ENRTestIO.png

Gibt es Fehler bei den E-Nummern, so könnte eine Ergebnisausgabe wie folgt aussehen

ENRTestNIO.png

Hinweis
Der ENR-Test ist vor jeder Sichtbarsetzung einer unsichtbaren Anlage & Update einer sichtbaren Anlage zum Ausschluss von ENR-Fehlern durchzuführen!

3. Die Anlagen-Übersicht

Die Übersicht der Anlagen (Stellwerke) gliedert sich in zwei Bereiche:

  • den sog. Online-Stand
  • und den sog. Offline-Stand

AnlagenEditorStart.JPG

Hier nun die 3 möglichen Betriebszustände einer Anlage
1. offline

Neue Stellwerke sind grundsätzlich offline. In dieser Phase arbeitet man am Stellwerk bis es fertig ist. Über die Funktion "Fahren ohne Fahrplan" kann der Erbauer dann testen, ob die eingebauten Geschwindigkeiten so richtig sind oder es noch Änderungen bedarf. Nun kann das Stellwerk durch die Betätigung der Funktion "R-Admin bitten, Anlage in Online-Stand zu setzen" ein Auftrag an den / die R-Admin/s der Region abgegeben werden und diese können die Anlage in den Onlinestand setzen.

Wird ein bereits sichtbares Stellwerk wegen Änderungen an der Anlage im sichtbaren Zustand umgebaut, so kann über den Sandbox-Test-Modus und den Sandbox-Online-Modus die Änderungen getestet werden. Nach Abschluss der Arbeiten & Fertigstellung der Änderungen bedarf es zur Übernahme in den Online-Stand und gleichzeitig in den sichtbaren Zustand hier einen Auftrag zum Update in der Auftrag-Ecke im Forum.

2. online
Ist der Stellwerksneubau nun abgeschlossen können nun bei eingebauten ÜP's in der eigenen Anlage oder in den vor- und zurückliegenden Anlagen die Verbindungen für die direkte Übergabe gesetzt werden. Ferner kann hier nun die Zug & Fahrplanerstellung beginnen, da es an dem Stellwerk keine größeren Änderungen mehr geben sollte. Nun kann hier auch ein Fahrplantest mit den erstellten & geänderten Zügen im Sandbox-Test-Modus, Sandbox-Online-Modus und Online-Aktiv-Modus erfolgen. Weiteres hierzu im auf den Seiten "Sandbox-Test-Modi". Sind im Online-Zustand alle arbeiten & Tests abgeschlossen so ist das Stellwerk bereit für die Sichtbarsetzung. Dies erfolgt über einen Auftrag in der Auftrags-Ecke im Forum.

3. sichtbar
Das Stellwerk ist für den User sichtbar und kann von diesen nun auch gespielt werden. Etwaige Änderungen können nicht mehr übernommen werden. Hierzu siehe Punkt 1, 2. Absatz.
Sollte eine Anlagen fehlerhaft sein, kann der Admin diese Anlage auch wieder unsichtbar setzen. Dies kann auch durch Auftrag des R-Admin in der Auftrags-Ecke erfolgen.

Allgemein
Zugfahrpläne beziehen sich immer auf den Online-Stand einer Anlage, d.h. wurden Bahnsteige oder Ein-/Ausfahrten geändert, wirkt sich das erst auf Züge aus, wenn einen Anlage in den Online-Stand geht. Ausnahme ist hierbei wenn eine sichtbare Anlage geändert wurde. Dann kann hier im Sandbox-Test-Modus bereits getestet werden, on alles funktioniert.

Im Online- und Offline-Stand können Züge über den Link "Fahren (ohne Fahrplan)" probegefahren werden. Dies öffnet den Simulator für die Anlage im sog. Emitter-Modus. In diesem gibt es keinen Fahrplan. Statt dessen kann man über das "Zugemitter-Panel" eigene Züge erzeugen. Der Ermitter-Modus ist auch im Anlagen-Editor direkt über die Gruppe "Datei" erreichbar. Da diese Funktion sich noch in der Betaphase befindet wird dringend empfohlen vor Test der Anlage im Ermitter-Modus, die Anlage vorher zu speichern und nach Beendigung des Fahrplantest den Editor OHNE Speicherung zu verlassen!

Über die Filter-Knöpfe oberhalb der Liste kann man bestimmte Anlagen ausblenden bzw. einblenden. So wählt man als erstes die Region aus und danach die Anlagen, die zum Review freigegeben wurden, nur die eigenen, Anlagen bei denen man Co-Autor ist oder Anlagen bei denen man R-Admin oder Zug-Designer ist.

4. Der Gleiseditor

Nachdem man im Grunddaten Menü "Gleise bearbeiten" ausgewählt hat, und den Anzeige-Modus ausgewählt hat (1000x700 oder 1200x850), kann man in neu geöffneten Fenster nach einiger Ladezeit den Gleiseditor bewundern - oder darin was tun.

Der Gleiseditor besteht aus 2 Bereichen, oben dem Gleisbild, darunter die verschiedenen Funktionen. Die Bedienung des Gleisbilds ändern sich je nach eingestellter Funktion.

reiner3.png

Die Bedienung erfolgt über 5 Funktionsgruppen mit je 2 oder 3 Funktionstasten die teilweise auch mit Auswahlmenüs ausgestattet sein können. Diese doppelt belegten Funktionstasten sind mit einem kleinen Dreieck, rechts neben dem Namen der Taste, gekennzeichnet.
Die Funktionsgruppen sind wie folgt gegliedert

  1. Gleisbild
  2. Gleise
  3. Einfügen
  4. Block
  5. Fahrstrassen

Die Blöcke sind in einer logischen Weise, also so wie man eine Anlage bearbeiten kann, installiert.
Die einzelnen Funktionen der verschiedenen Funktionsgruppen erfahrt ihr auf den Folgeseiten.

Der untere Fensterbereich der Funktionen ist in der Höhe verstellbar. Zur Veränderung in der Höhe klickt man mit der linken Maustaste auf die waagerechte Linie des Fensterbereiches und zieht nun, je nachdem wie es benötigt wird, mit gedrückter linker Maustaste den Bereich hoch oder runter.

Grundsätzlich geht man bei neuen Anlagen wie folgt vor:
Erstmal eine Größe festlegen unter Gleisbild -> Eigenschaften, 90x40 ist eine gute Größe. Dann in Gleise -> Bearbeiten die Anlage erstellen, dann die Fahrstrassen unter Fahrstrassen -> verwalten erzeugen lassen, dann speichern. Dann fertig. Speichern kann und sollte man jederzeit.

4.1 Funktionsgruppe Gleisbild

Hier gibt es 3 Funktionsbereiche:

1. Datei

DateiNeuV3.png

Über : Verlinkung zur Infoseite mit den rechtlichen Hinweisen und Anmerkung von JS

Speichern: Speichert die Anlage in die Datenbank

gespeicherten Stand laden: Die Anlage wird neu geladen (Ausgabe so, wie bei der letzten Speicherung)

ZugEmitter: Hier kann man direkt im Editor Test-Züge ohne Fahrpläne mittels des Emitters erstellen und so zum Beispiel die Anlage auf Funktionsfähigkeit sowie die eingebauten Ereignisse testen. Da es bei dem Emitter im Anlagen-Editor sich um eine Beta-Version handelt wird dringend empfohlen vor dem Testen mit dem Emitter die Anlage zu speichern und nach Beendigung des Test die Anlage OHNE Speicherung zu verlassen und ggf zu Änderungszwecken erneut öffnen"
Mehr zum ZugEmitter unter 2.3.1. ZugEmitter ohne Fahrplan.

Änderungspunkte: Die Änderungspunkte sollen dem Erbauer helfen seine Menge an Änderungen abzuschätzen und das Zwischenspeichern nicht zu vergessen. Nach jedem Speichern wird der Wert auf 0 zurückgesetzt und beginnt neu zu zählen.

2. Eigenschaften

UmschaltDesigntest.png

Hier wird die Größe der Anlage gesetzt.

Je mehr man Scrollen muß, desto mehr sinkt die Übersicht und damit der Spielspaß. Auch sollte man nicht vergessen daß unterhalb des Gleisbild's noch der Fahrplan und das Chatfenster vorhanden sind.

Da nun im Laufe der Zeit sich die Standardgrößen der Auflösungen & Monitore geändert hat, hier mal folgende Formate als Richtlinie:

Auflösung 1024 x 768 -> Format im STS 85 x 40 Felder
Auflösung 1280 x 1024 -> Format im STS 106 x 50 Felder
Auflösung 1680 x 1050 -> Format im STS 133 x 41 Felder

Bei den vorgenannten Werten sollte das spielen dann ohne Scrollbalken möglich sein.
Dies sind natürlich nur Richtwerte und man kann Anlagen auch kleiner oder größer gestalten. Hier gibt es keine Mindest- oder Maximum-Werte.

Mit der Funktion "Größe minimieren" ändert das System automatisch die Größe der gesamten Stellwerksanlage und minimiert die Anlage so, daß nur noch 1 Leerfeldreihe rings um die Anlage herum vorhanden ist. Die Funktion führt keine Feldbereinigung innerhalb der Anlage durch, dafür ist der Designer des Stellwerks selbst verantwortlich.

Empfehlung
Wenn der Stellwerksbau abgeschlossen ist (sollte, muß aber nicht), vor Sichtbarsetzung einmal die Funktion ausgeführt werden. Der Erbauer sollte aber selbst darauf achten, wenn die Funktion nicht ausgeführt wird, das die Anlage dann nicht unnötig viele Leerfeldspalten & Zeilen besitzt.

3. Designtest
Hier gelangt man zu einem Anlagen-Designtest. Mehr dazu auf der Seite 4.1.2.

4. Störungen
Hier gelangt man zum Störungseditor. Mehr dazu auf der Folgeseite 4.1.1.

4.1.1. Stoerungen

Hier kann man Störungen an Elementen eingeben, bearbeiten und löschen. Störungen sind nur an Signalen, Weichen und Bahnübergängen möglich. Dazu sind folgende Funktionen möglich:

NEUstoereditor01.png

Hier hat man nun ein Menü, wo man 5 verschiedenen Auswahlmöglichkeiten hat:
1. alle Störungen
2. Störungen des ausgewählten Elements
3. Gleisstörungen
4. Zugstörungen
5. Fahrstrassenstörungen

Die Menüpunkte 4 & 5 sind ohne Funktion und nur testweise für weitere Entwicklungen eingebaut worden.

Standardmäßig wird immer bei Öffnung des Störungseditors der Menüpunkt 1, wo alle eingebauten Störungen nach Art und Namen eingetragen sind, angezeigt.
Wählt man eine Störung aus, so wird das betreffende Element zu der Störung im Gleisbild markiert und im rechten Teil die verschiedenen Editiermöglichkeiten angezeigt.

Über den Menüpunkt 2 kann man Störungen , bei vorheriger Markierung eines Elements, dieses Elements gezielt erstellen, bearbeiten und löschen.

Unter dem Menüpunkt 3 werden alle Störungen an Gleis-Elementen gefiltert angezeigt.

Allgemein
Das System erstellt seit dem neuen Störungssystem keine automatischen Störungen mehr. Wird also keine Störung in einer Anlage definiert, kommt es auch im gesamten Sim-Zeitraum zu keiner Störung.
Es sind auch an einem Gleiselement mehrere Störungen definierbar. Störungen kann man im Zug-Emitter im Anlagen-Editor testen. Bitte beachtet hierzu Hinweise zum Zug-Emitter.

Tip: nicht zu viele Störungen einbauen und auch nicht für jede beliebige Weiche oder Signal. Der Spieler sollte schon eine Chance haben die Störung umfahren zu können. Wenn es wirklich nicht anders geht sollte die Störung nicht zu lang dauern, 2-4 Minuten; 5 Minuten sollte bei wichtigen Objekten das Maximum sein. Bei längeren Störungszeiten dürften die meisten Spieler frustriert aufgeben.

Wie erstellt, bearbeitet und löscht man eine Störung
Durch klicken auf die Taste "Neu" wird der Erstellungs-Modus aktiviert. Nun besteht die Möglichkeit eine zufällige Störung zu definieren oder markiert man im Gleisbild das betreffenden Gleiselement . Nun werden im rechten Teil unter dem Punkt Störungstypen, die zu dem markierten Element möglichen Störungen angezeigt und aktivierbar. Als nächsten Schritt wird der Störungstyp festgelegt. Bei Signalstörungen sind es drei Möglichkeiten, bei Weichen- und Bahnübergängen jeweils eine Möglichkeit.
Sobald der Störungstyp ausgewählt wurde, werden nun weitere Einstellmöglichkeiten sichtbar:

Basisdaten
Unter "Basisdaten" im Feld Name muß etwas beschreibendes eingetragen werde, da es sonst zu einer allgemeinen Namensverteilung kommt.
Über den Regler bestimmt man die Häufigkeit der auftretenden Störung. je höher die Zahl liegt desto öfters erscheint die Störung.

Berechnung der Häufigkeit:
Grundsätzlich wird alle 2-4 Minuten ein Wert zwischen 0 und 100 vom Sim automatisch ermittelt. Liegt der eingestellte Häufigkeitswert Wert unter dem generierten Wert, tritt die Störung auf. Am Ende dieser Seite ist eine Tabelle mit der Formel der Häufigkeiten wiedergegeben.

NEUstoereditor2.png

Details
Hier wird die Dauer der Störung eingestellt. Der Wert ist in Minuten.

NEUstoereditor3.png

Themen
Hier kann man nun genau definnieren, ob eine Störung nur zu bestimmten Themen aktiv werden soll oder inaktiv werden soll. Der grüne Bereich gilt für die Aktivierung der Störung an einem / mehrer Themen. Ist kein Thema im grünen & roten Bereich markiert so tritt die Störung themenunabhängig immer auf.

NEUstoereditor4.png

Man beachte hierbei, es gilt das Ausschlussprinzip. Wurde eine Störung zu einem Thema deaktiviert so kann es nicht durch ein oder mehre andere Themen aktiviert werden!

NEUstoereditor5.png

Sind alle Eingaben vollständig abgeschlossen, klickt man auf "bearbeiten". Nun werden die eingestellten Werte in die neue Störung übernommen.
Soll eine Störung gelöscht werden, so markiert man die Störung und klickt auf löschen. Möchte man eine vorhandene Störung editieren, so markiert man die Störung und klickt auf "bearbeiten".
Zur Hilfe bei der Anzeige im Gleisbild wird beim klicken auf die Störung das Element im Gleisbild markiert.
NEUstoereditor6.png
Nun editiert man die gewünschten Einstellungen und nach Abschluss der Einstellung klickt nochmals auf "bearbeiten" oder beendet die Bearbeitung mit "bearbeiten Abbruch".



Es gibt 7 Arten von Gleisstörungen:
  • Signalausfall (Störung tritt bei Annäherung des Zuges am Element auf)
  • Signalstörung (Störung tritt bei Annäherung des Zuges am Element auf)
  • Signalmelderstörung (Störung wird beim Einstellen der Zs aktiviert, Zug ignoriert dieses Signal!)
  • Weichenausfall (Störung wird beim Einstellen der Fs aktiviert)
  • Bahnübergangsstörung (Störung wird beim Einstellen der Fs aktiviert)
  • zufällige Signalstörung (zufällige Signalstörungen in der gesamten Anlage)
  • zufällige Weichenstörung (zufällige Signalstörungen in der gesamten Anlage)


Berechnung der Häufigkeit von Störungen
Die eingestellte Häufigkeit von Störungen wird anhand der unten abgebildeten Tabelle im Sim wiedergegeben. Häufigkeit steht für den im Editor eingegebenen Wert. Die Werte "min" und "max" spiegeln die mögliche Anzahl der wiedergegebenen Störungen bei 400 Umläufen an. "avg" steht für den Mittelwert und ist der ungefähre Wert der Anzahl der Störungen, welche dann im Sim die Störungen wiedergegeben werden. Diese Formel berechnet regelmäßig (ungefähr alle 5 Minuten) neue Werte. Die unten abgebildete Tabelle soll als Leitfaden für die möglich auftretenden Störungen dienen.
Beispiel: Stellt man als Wert 5% ein, so könnten bei 400 Berechnungen zwischen 0 und 6 Störungen auftauchen. 5% wäre 3x pro Stunde, maximal 6x.

Störungen pro Stunde in 400 Durchläufen:

Häufigkeit min max avg
1% 0 2 1
3% 0 5 1
5% 0 6 3
7% 0 6 2
9% 0 8 3
11% 0 8 3
13% 0 9 3
15% 0 11 4
17% 0 11 5
19% 0 11 5
21%